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Am Montag gibt's was auf die Ohren! Für unsere FB Fan's hier schon einmal Informationen zur Rettungsgasse vorab:

Unfallopfer können nicht warten - bei stockendem Verkehr Rettungsgasse bilden

Die Ferien enden bald, und es wird wieder voll auf den Autobahnen im
Rhein-Kreis Neuss. Dies nimmt der Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss zum Anlass, auf das Thema "Rettungsgasse" hinzuweisen:

Sind Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen zu Unfällen auf Autobahnen unterwegs, so müssen sie sich in den meisten Fällen mühsam einen Weg durch den Stau bahnen.
"Dies sorgt meist für Chaos bei den im Stau stehenden Fahrern. Keiner weiß wohin, es kostet wertvolle Zeit, obwohl dies eigentlich in der Strassenverkehrsordnung geregelt ist.", sagt Stefan Meuter, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss e.V..

Stockt der Verkehr auf mehrspurigen Straßen, sind alle Autofahrer verpflichtet, die "Rettungsgasse" freizumachen. Dabei ­so heißt es im §11 der Straßenverkehrsordnung ­ist die Rettungsgasse bei zwei Fahrstreifen in der Mitte zu bilden: Autos auf dem linken Fahrstreifen müssen also an den linken Fahrbahnrand fahren, die auf der rechten Spur an den rechten Fahrbahnrand.

Bei mehrspurigen Autobahnen ist die Rettungsgasse zwischen dem äußersten linken und der direkt rechts danebenliegenden Fahrspur zu bilden.
Hintergrund: Der Standstreifen ist als Zufahrt zu den Einsatzstellen nicht geeignet, weil er oft nicht durchgehend ausgebaut oder von liegengebliebenen Fahrzeugen blockiert ist.

Also nicht erst über die Rettungsgasse nachdenken, wenn man im Stau steht.
Vorausschauend fahren, und bereits bei stockendem Verkehr muss die Bildung einer Rettungsgasse angestrebt und offen gehalten werden. Wenn die Fahrzeuge bereits dicht auf dicht stehen, wie es in einem Stau meist der Fall ist, ist es nicht mehr möglich, den Einsatzfahrzeugen rechtzeitig Platz zu schaffen.

Befahren werden darf die Rettungsgasse ausschließlich mit Polizei- und Hilfsfahrzeugen. Dazu zählen: Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Abschleppfahrzeuge.

Vergleichbare Regeln zur Rettungsgasse gibt es neben Deutschland auch in der Schweiz, Slowenien und Tschechien. In Österreich ist die Bildung und das Freihalten einer Rettungsgasse inzwischen bereits im Verkehrsgesetz verankert und durch entsprechende Werbemaßnahmen und Hinweisschilder bekannter als bei uns.

"Wird keine Rettungsgasse gebildet, so können die Helfer nur viel zu langsam zum Einsatzort vorrücken. In Österreich zeigen Erfahrungswerte, dass die Hilfe bis zu 4 Minuten schneller am Unfallort eingetreffen kann, wenn es die Rettungsgasse gibt. Darum denken Sie bei stockendem Verkehr auf mehrspurigen Fahrbahnen immer daran, schon im Vorfeld Platz für Helfer zu machen, obwohl sie noch nicht zu hören oder zu sehen sind." mahnt Stefan Meuter zur Vorsorge.

Weitere ergänzende Informationen sind im entsprechenden Flyer auf News894.de nachzulesen:

Bildnachweis: Landesfeuerwehrverband Bayern

Freitag, 15 August 2014 00:00

Neue Verbandsnadeln

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Die neuen Verbandsnadeln sind eingetroffen. Mit den nächsten Ehrungen werden diese, neben den bisherigen Nadeln (Bronze/Silber/Gold) ausgegeben und stellen die Grundform der neuen Ehrennadeln des Verbandes dar, die voraussichtlich im nächsten Jahr eingeführt werden.
Die vorliegende Nadel soll die Verbundenheit zu unserem Verband und somit zu allen Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss verdeutlichen.

Donnerstag, 14 August 2014 00:00

Zu Besuch bei News 89.4

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Was machen der Kreisbrandmeister und der Verbandsvorsitzende bei News 89.4 ?
Einfach am Montag News 89.4 hören!

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Die Freiwilligen Feuerwehren bekommen zunehmend Probleme, bei Alarmen tagsüber während der Arbeitszeit auf qualifiziert ausgebildetes Personal in der gebotenen Eile und in ausreichender Zahl zurückgreifen zu können. Fakt ist andererseits, dass Schutz und Hilfe für die Bevölkerung im Rhein-Kreis Neuss als elementarer Teil der Daseinsvorsorge ohne Freiwillige Feuerwehren flächendeckend nicht leistbar wären. Das gilt selbst in Städten mit Berufsfeuerwehren.

Mit der Aktion „Partner der Feuerwehr“ möchte der Deutsche Feuerwehrverband auf diese Problematik hinweisen und so die Situation im beruflichen Arbeitsumfeld der Feuerwehren verbessern helfen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern, Feuerwehren und den für den Brandschutz verantwortlichen Kommunen zu fördern. "Wir sollten uns nicht immer nur beklagen, dass einige unserer Feuerwehrangehörige von ihren Arbeitgebern nicht zu Einsätzen freigestellt werden; wir müssen uns auch einmal bei denen bedanken, für die es selbstverständlich ist, ihren Mitarbeiter/ihre Mitarbeiterin einige Zeit zu entbehren, da er/sie Hilfe leisten will und kann.", so Stefan Meuter, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss. "Das muss ein Beispiel für andere Arbeitgeber sein, zumal Feuerwehrangehörige durch ihre Ausbildung auch für den Betrieb ein Vorteil sind. Ich erinnere nur an die Unternehmerpflicht Brandschutz und Erste Hilfe."

Ein sichtbares Zeichen der Partnerschaft von Handwerk, Handel, Gewerbe, Verwaltung und Industrie mit der Feuerwehr ist das von den Feuerwehren verliehene Förderschild. Mit der Plakette sollen Arbeitgeber ausgezeichnet werden, die in ihrem Betrieb ehrenamtliche Feuerwehrangehörige beschäftigen und diese bei der Ausübung ihrer Feuerwehrpflichten unterstützen.

Die Broschüre „Mit uns – Partner der Feuerwehr“ informiert über Aufgaben und Ziele der Aktion: http://feuerwehrverband.de/fileadmin/dfv/Dateien/Service/aktionen.pdf

Die vorgesehene Auszeichnung soll gemeinschaftlich von der örtlichen Wehrleitung und dem öffentlichen Träger der Feuerwehr (in der Regel die Kommunalgemeinde), über den Kreisfeuerwehrverband beim Landesverband beantragt werden.

Samstag, 02 August 2014 00:00

Vorstand tritt nicht an

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Nominiert hatte der Löschzug Nievenheim, doch der Vorstand tritt diese Nominierung zur Cold Water Challenge nicht an.
Pro und Contra zur Teilnahme an diesem Internet-Phänomen sind vielfälig; der Vorstand des VdF RKN verzichtet jedoch vor allem aus Respekt für den verstorbenen Familienvater aus Isselburg auf die Teilnahme.
Die Vorstandsmitglieder spenden stattdessen aus ihren privaten Mitteln an die Hinterbliebenen des 34jährigen Familienvaters, der bei einem Unfall bei der Cold Water Challenge ums Leben gekommen ist.

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Die Starkregenfälle am Montag abend haben zu vermutlich ca. 8000 Einsatzstellen im Münsterland geführt. Besonders betroffen sind die Stadt Münster und der Kreis Steinfurt. Bis zum frühen Dienstag nachmittag konnten mehr als 5000 Einsatzstellen abgearbeitet werden. Insgesamt waren und sind ca. 2000 Feuerwehrleute aus allen Teilen des Landes Nordrhein-Westfalen im Einsatz.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren in Münster und im Münsterland wurden bereits gestern abend von Einheiten aus den nicht betroffenen Gebieten des Regierungsbezirks Münster und aus dem benachbarten Niedersachsen unterstützt. Im heutigen Tagesverlauf wurden bisher eingesetzte Kräfte nacheinander von Bereitschaften der vorgeplanten überörtlichen Hilfe aus den Regierungsbezirken Detmold und Arnsberg abgelöst. Es ist vorgesehen, dass ab dem frühen Mittwoch morgen eine weitere Ablösung durch Bereitschaften aus dem Regierungsbezirk Köln erfolgt.
Angeforderte Unterstützung im Bereich der mobilen Führungsunterstützung mit Kräften aus dem Rhein-Kreis Neuss, brauchte heute jedoch nicht nach Münster abzurücken.

Bernd Schneider, Stellv. Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren in NRW, betont die Leistungsfähigkeit der Feuerwehreinheiten der landesweit vorgeplanten überörtlichen Hilfe. "Nach den verschiedenen Einsatzlagen der vergangenen Monate wie Elbe-Hochwasser, Sturm "Ela" und nun die Hochwasserlage im Münsterland haben unsere Einheiten Praxiserfahrungen gesammelt. In fremden Einsatzregionen bedarf es eingeübter Verfahren und funktionierender Führungsstrukturen. So können die Feuerwehren sich effektiv gegenseitig unterstützen. Diese leistungsfähigen Strukturen auf Knopfdruck alarmieren zu können, ist bisher nur in NRW möglich."

Die Einheiten der vorgeplanten überörtlichen Hilfe ermöglichen es, in Extremsituationen besonders betroffene Gebiete mit Personal und Material zu unterstützen. Eingerichtet wurden die Einheiten landesweit von den Bezirksregierungen unter Federführung des Ministeriums für Inneres und Kommunales NRW. "Die Zusammenarbeit zwischen Innenministerium, Bezirksregierungen und kommunalen Feuerwehren erfolgt mit gemeinsamem Willen zum Erfolg und gegenseitigem Vertrauen. Nur so ist es möglich geworden, so effektiv und schnell den Menschen in den betroffenen Gebieten helfen zu können", bilanziert Bernd Schneider.

Bei einigen Feuerwehren sind auch Einsatzfahrzeuge des Bundes stationiert. Die in Nordrhein-Westfalen stationierten Löschgruppenfahrzeuge des Bundes sind allesamt inzwischen ca. 25 Jahre und älter. Bernd Schneider: "Das Land NRW, Städte und Gemeinden kommen ihren Aufgaben weitestgehend nach. Doch die Bundesfahrzeuge der Feuerwehren fallen nach und nach auseinander. Deren Einsatzbereitschaft ist vielfach nur noch sehr eingeschränkt gegeben. Während in einigen anderen Bundesländern neue Bundesfahrzeuge stehen, haben die NRW-Feuerwehren bisher keine Ersatzbeschaffungen erhalten. Hier besteht dringender Handlungsbedarf!"

Donnerstag, 24 Juli 2014 00:00

PILOTFEUERWEHREN GESUCHT

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Die Freiwillige Feuerwehr stellt mit ca. 80.000 ehrenamtlichen Mitgliedern eine tragende Säule im Bereich der Gefahrenabwehr in NRW dar.
Um die Handlungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr nachhaltig zu stärken, wurde das Gemeinschaftsprojekt „Feuerwehrensache“ des Ministeriums für Inneres und Kommunales NRW (MIK NRW) und des Verbandes der Feuerwehren in NRW e.V. (VdF NRW) ins Leben gerufen. Die Zielsetzung des Projekts besteht darin, das Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehr zu stärken und mehr Menschen für die Freiwillige Feuerwehr zu begeistern.
In verschiedenen Workshops und Arbeitsgruppen wurden konkrete Ideen für Pilotprojekte zur Stärkung des Ehrenamtes erarbeitet.

Für einige Ideen werden Pilotfeuerwehren gesucht, die bereit sind, mit wissenschaftlicher Begleitung einzelne Projekte in ihren Feuerwehren auszuprobieren.

Dabei handelt es sich um folgende Projekte:

Pilotprojekt Feuerwehr der Zukunft (generationenübergreifendes Projekt und Inklusion)
Pilotprojekt Kulturelle Vielfalt (Migration)
Pilotprojekt Dialoggespräche mit Arbeitgebern (Runder Tisch Arbeitgeber)
Pilotprojekt Schule

Infos: feuerwehrensache.nrw.de

Montag, 21 Juli 2014 00:00

Hilfe für Helfer

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Sind eigene Feuerwehrangehörige von einem Unfall betroffen, so stellt dies für die helfenden Feuerwehrfrauen und -männer eine sehr hohe psychische Belastung dar. Um hier Hilfe für die Helfer zu leisten, existiert seit vielen Jahren das PSU-Team (Psycho-Soziale-Unterstützung) der Feuerwehr Dormagen. Dieses Team hat auch die Angehörigen der Werkfeuerwehr Alunorf unterstützt, wo sich bei einem Einsatz ein Kollege Verletzungen zugezogen hatte. Dass er wieder auf dem Weg der Besserung ist, hilft bei der Bewältigung der psychischen Belastung; jedoch ist die Unterstützung durch das PSU Team eine unverzichtbare Voraussetzung, damit sich das Erlebte nicht zu einer Belastung entwickelt.
Der Verband der Feuerwehren Rhein-Kreis Neuss finanziert nun einen Lehrgang, bei dem Feuerwehrangehörige der Feuerwehren der Städte und Gemeinden zu PSU-Helfern ausgebildet werden. Somit wird die Hilfe für Helfer auf alle Wehren im Kreis ausgeweitet - mit Unterstützung des Verbandes.

Auf dem Bild ist die Werkfeuerwehr Alunorf zu sehen, die mit diesen Grüssen ihrem Kollegen Verbundenheit und Genesungswünsche vermittelt hatte.