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Dienstag, 09 September 2014 00:00

Imposante Zahlen

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In Deutschland gibt es 1.330.445 Feuerwehrangehörige !
• 1.023.245 in der Freiwilligen Feuerwehr
• 29.519 in der Berufsfeuerwehr
• 244.707 in der Jugendfeuerwehr
• 32.974 in der Werkfeuerwehr

Und die Zahlen für den Rhein-Kreis Neuss haben wir in der Grafik zusammengestellt.

Montag, 08 September 2014 00:00

Verdient geehrt

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Die Verleihung von Ehrenzeichen und Auszeichnungen ist eine der wichtigen Aufgaben des Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss.
Neben eigenen Auszeichnungen werden über den VdF RKN auch Auszeichnungen/Ehrungen des Landesverbandes (VdF NRW) und des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) u.a. für Feuerwehrangehörige beantragt und verliehen.
Unter http://dfv.org/auszeichnungen.html stellt der DFV seine Auszeichnungen vor.
In Kürze stellen wir die weiteren möglichen Ehrungen und Auszeichnungen des Landes, des VdF NRW und unseres Verbandes rund um das Feuerlöschwesen vor.

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Dormagen-Nievenheim und Neuss-Hoisten wurden in diesem Jahr bereits von einem Feuerwehrmann „regiert". An diesem Wochenende ist es S.M. Robert III. mit seiner Königin Beate, die im Mittelpunkt des Volks- und Heimatfestes im Neusser Stadtteil Rosellen stehen. Brandinspektor Robert Lischke, ehemaliger Löschzugführer und aktives Mitglied im Löschzug Rosellen, freute sich besonders über den durch 'seine' Feuerwehrangehörige gestellten Zug, der am heutigen Sonntag beim grossen Festumzug mit marschierte. Der VdF RKN wünscht Robert und Beate noch ein schönes Festwochenende und einen glanzvollen Krönungsabend am Dienstag.
Donnerstag, 04 September 2014 00:00

Üben, üben, üben, ...

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...heißt es für unsere aktiven Feuerwehrangehörigen im Rhein-Kreis Neuss. Und zwar nicht Irgendwas und Irgendwie, sondern die Feuerwehrdienstvorschriften und das Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung NRW geben hier Regelungen vor. So heißt es in § 23 (1) "Ausbildung, Fortbildung und Übungen" des FSHG:
"Die Gemeinden führen die Grundausbildung der ehrenamtlichen Angehörigen öffentlicher Feuerwehren durch und bilden diese fort. Die weitergehende Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Angehörigen öffentlicher Feuerwehren obliegt den kreisfreien Städten und Kreisen."
Hier besteht ein erheblicher Koordinierungsbedarf um diese Kreislehrgänge (Atemschutzgeräteträger, Maschinistenlehrgang, ABC-Lehrgänge, Fortbildungen, u.a.) zu organisieren und durchzuführen. So trafen sich am heutigen Abend die Kreisausbilder mit Kreisbrandmeister Norbert Lange und seinem Vertreter Stefan Meuter, um die Lehrgangsplanung und -terminierung durchzuführen.
Im Rahmen dieser Veranstaltung übergab der langjährige Atemschutzgeräteträger-Ausbilder Matthias Wilbertz (Werkfeuerwehr RWE Power) das Zepter an Florian Korthauer (Feuerwehr Neuss) weiter, der bereits seit Jahren Matthias Wilbertz bei der Ausbildung der Atemschutzgeräteträger des Rhein-Kreis Neuss aktiv unterstützt und sich nun für deren Ausbildung verantwortlich zeigt. Matthias Wilbertz hat in seinen 25 Ausbilderjahren über 1.260 Feuerwehrangehörige zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Auch der VdF schliesst sich dem Dank des KBM für diese hervorragende Leitung an!

Samstag, 30 August 2014 00:00

Ein völlig normaler Samstag

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Ein Staat wie Unserer funktioniert nur deshalb, weil es Millionen „normaler“ Leute gibt: Menschen, die morgens zur Arbeit gehen und –wie man so sagt- einen guten Job machen. Menschen, die Kinder bekommen und sie liebevoll erziehen. Menschen, die sich engagieren, für andere da sind und helfen, wenn Not an Mann oder Frau ist.
In unserer schnell gewordenen Medien-Welt kommt jeder von ihnen zu kurz. Was für die Berichterstattung zählt, ist das Ungewöhnliche, das Ausgeflippte, das Bedrohliche. Salafistendemo, vermutlich brandstiftende Feuerwehrangehörige, Zugunglück, Big Brother – da sind Fernsehkameras dabei.
Die Ordensschwester, die einsame alte Leute besucht, der Handwerker, der trotz schlechter Auftragslage Lehrlinge einstellt, die Feuerwehrfrau, die zuerst ihren Nachwuchs zur Oma bringt um dann an Ausbildungsstunden teilnehmen zu können – davon hört man nichts oder nur wenig.
Darum ist es schön, solch eine Plattform nutzen zu können und zu beschreiben, dass auch am heutigen ganz normalen Samstag, ganz normale Menschen nicht nur für sich unterwegs sind.
Gerade im Bereich der Freiwilligen Feuerwehren wird am Wochenende viel geleistet. Auch der Vorstand des Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss e.V. ist wieder unterwegs.
Marcus Frohn besuchte den Delegiertentag des Kreises Kleve und Stefan Meuter war bei der Übung des Landeskommando NW der Bundeswehr in Düsseldorf zu Gast, während Kreisbrandmeister Norbert Lange eine Übung der Feuerwehr Kaarst begleitete.
Besonders hat uns der Besuch von News 89,4 bei unseren Jüchenern Kollegen gefreut. Unser Heimatsender begleitet den TH Teil des Grundausbildungslehrganges für eine Reportage.
Dies zeigt, dass auch ein "völlig normaler Samstag" bei den Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss viel Stoff für eine gute Geschichte bietet.

Dienstag, 26 August 2014 00:00

Feuerwehrmänner unter Verdacht

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Viel zu oft liest man, dass ein Brandstifter Mitglied einer Feuerwehr ist. Täuscht der Eindruck oder ist der Anteil der Brandstifter unter Feuerwehrangehörigen wirklich höher als unter Nicht-Feuerwehrangehörigen ? Oder ist es nur ein medienwirksamer Effekt der Berichterstattung, der zu einem Imageverlust für alle Feuerwehren führen kann?

Diese Frage beschäftigt im Moment auch die Menschen im Rhein-Kreis Neuss. Wir möchten an dieser Stelle einen aussagekräftigen n-tv-Artikel von Jana Zeh zitieren, der eindrucksvoll belegt, dass trotz dieser medienwirksamen Schlagzeilen von vermutlich brandstiftenden Feuerwehrangehörigen nicht eine ganze Berufsgruppe oder die tausenden freiwilligen Helfer in den Feuerwehren unter Generalverdacht gestellt werden dürfen !

„Feuerwehrangehörige sollen Leben retten und Brände löschen. Tatsächlich hört man immer wieder von Brandstiftern, die eigentlich das Feuer bekämpfen wollen und schließlich selbst zum zündelnden Täter werden. Wie viele brandstiftende Feuerwehrangehörige sich jährlich in den Reihen der Freiwilligen Feuerwehren aufhalten, kann niemand ganz genau sagen, weil dazu keine Zahlen vorliegen.

Der Brandexperte, Kriminologe und Fachautor Frank Dieter Stolt hat nach seiner jahrelangen umfassenden wissenschaftlichen Forschungsarbeit aber eine Antwort: "Tatsächlich gibt es unter Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehren Brandstifter", so der Experte. "Genauso wie es Todesengel unter Krankenschwestern, Bankräuber, Dealer und Mörder unter Polizisten und Kinderschänder unter Geistlichen gibt, kann es auch Brandstifter in den Reihen der Feuerwehren und zwar fast ausschließlich der freiwilligen Feuerwehren geben", betont Stolt. Es sei jedoch eine Verzerrung der Realität, dass besonders viele Feuerwehrmänner auch Brandstifter seien, so der Experte weiter. Auf rund 1,3 Millionen freiwillige Feuermännern und -frauen in Deutschland kommen jährlich ungefähr 40 Brandstifter bei der Feuerwehr.

Feuerwehrmänner neigen zahlenmäßig eindeutig seltener zur Brandstiftung als andere Menschen. Dennoch kann zum einen die Nachricht von einem Brandstifter der bei der freiwilligen Feuerwehr aktiv ist, die Bevölkerung in besonderem Maße schockieren. Zum anderen kann die Geschichte vom zündelnden Feuerwehrmann besonders gut von den Medien inszeniert werden und so dazu beitragen, dass gerade diese Story in Erinnerung bleibt.

Stolt hat sich als Experte über viele Jahre hinweg die Mühe gemacht, alle Meldungen über zündelnde Feuerwehrmänner - tatsächlich sind es bis auf ganz wenige Ausnahmen Männer - zu sammeln, aufzulisten und auszuwerten. Seine Ergebnisse veröffentlichte der Sachverständige für Brand- und Explosionsursachenermittlung in dem Fachbuch "Brandstiftung durch Feuerwehrangehörige". Stolt geht davon aus, dass im Jahr um die 40 Brandstifter in den Reihen der Wehren in Deutschland ermittelt und bestraft werden.

Die Dunkelziffer scheint jedoch nicht besonders weit davon abzuweichen, denn "die Aufklärungsrate bei Brandstiftung durch Feuerwehrmänner ist gegenüber anderen Tätertypen von Brandstiftung besonders hoch", so der Experte weiter. Grund dafür ist das Täterprofil, das für einen brandstiftenden Feuerwehrmann besteht: männlich, zwischen Anfang und Ende 20 und eher ein unauffälliger Durchschnittstyp. Er ist in der freiwilligen Feuerwehr besonders engagiert und einsatzbereit.

Auch die Motive von brandlegenden Feuerwehrmännern ähneln sich stark. "Es geht vor allem darum, beim Löschen von Bränden und Retten von Menschen, Tieren und Besitz zum 'Helden' zu werden und so soziale Anerkennung zu bekommen", berichtet Stolt über seine Ergebnisse, die sich mit denen internationaler Forschungen decken.

Die Arbeit der Feuerwehren besteht heute bei rückläufiger Anzahl der Brände insgesamt nur noch zu einem geringen Teil aus Löscharbeit, der größte Teil sind Hilfeleistungen und Präventionsarbeit. Das kann für Heranwachsende, die bei der freiwilligen Feuerwehr vor allem zu "Helden" werden wollten, zu Langeweile oder sogar einer Demoralisierung führen, aus der es für einige wenige nur noch einen Ausweg gibt: selbst Brände zu legen.

Von den derzeit circa 1,3 Millionen Frauen und Männern, die als Mitglieder in freiwilligen Feuerwehren in ganz Deutschland rund um die Uhr Dienst tun, wurden in den vergangenen sechs Jahrzehnten rund 3000 als Brandstifter gerichtlich verurteilt. "Der Anteil von Brandstiftern bei den Feuerwehren liegt also auch bei den absoluten Zahlen klar im Promille-Bereich und ist damit eindeutig kleiner als die Zahl der Brandstifter in der übrigen Bevölkerung", klärt Stolt auf. Dennoch müsse man präventiv reagieren, denn der Imageverlust, den jeder brandstiftende Feuerwehrmann für die freiwillige Feuerwehr bringt, ist enorm. Die Sensibilität und Aufklärung von Ausbildern und Vorgesetzten ist in diesem Zusammenhang gefragter denn je.

Übrigens: Die Zahlen der Mitglieder bei den freiwilligen Feuerwehren sind von Jahr zu Jahr rückläufig. So kommt es zu immer mehr Nachwuchsproblemen. "Die daraus resultierende Werbekampagne 'Helden gesucht' ist jedoch für die Rekrutierung von Nachwuchs bei der freiwilligen Feuerwehr völlig ungeeignet", betont Stolt, "denn sie verspricht etwas, was sie in den meisten Fällen nicht halten kann und spricht vor allem die jungen Menschen an, die nach sozialer Anerkennung streben und später zu Brandstiftern werden könnten."

Das wahre "Heldentum" besteht in der täglichen Bereitschaft zu diesem Ehrenamt.“

Samstag, 23 August 2014 00:00

Willkommen bei uns

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Retten, Löschen, Bergen, Schützen – diese Aufgaben übernehmen in Deutschlands Feuerwehren mehr als eine Million Menschen. Die große Zahl ist beeindruckend und begründet in dem nahezu einzigartigen Feuerwehrsystem: Außer 28.000 Berufsfeuerwehrangehörigen bilden auch 1,03 Millionen Männer und Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren das Rückgrat des Brandschutzes. In den Werkfeuerwehren sind 33.000 Personen aktiv; 240.000 Jungen und Mädchen engagieren sich in den Jugendfeuerwehren.

Natürlich sind auch Menschen mit Migrationshintergrund in den Feuerwehren aktiv, allerdings: Während der Anteil von Migranten in der Bevölkerung bei etwa 20 Prozent liegt, ist nur rund ein Prozent von ihnen in der Feuerwehr aktiv. Es ist völlig klar: Die Feuerwehr braucht in ihren Reihen mehr Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Denn sie bringen oft ein großes Plus mit – besondere Sprachkenntnisse, das Wissen um kulturelle oder religiöse Besonderheiten. Und sie setzen all dies neben dem normalen Feuerwehrwissen nach Kräften in der Praxis ein, ob nun beim Rettungs- oder beim Löscheinsatz.

www.112-willkommen.de ist der Link zur entsprechenden Kampagne des DFV:

Authentische Feuerwehrangehörige mit und ohne Migrationshintergrund, aus Freiwilliger Feuerwehr, Berufs- und Werkfeuerwehr sowie Jugendfeuerwehr, präsentieren die bunte Vielfalt in der Feuerwehr.

Ante und Jörg. Olga. Max und Jessica. Ian und Annika. Piotr und Hüseyin. Hask. Esra. Sie alle sind in der Feuerwehr aktiv. Sie alle stehen stellvertretend für die Normalität eines multikulturellen Miteinanders und für gelungene Integration, von der wir alle profitieren. Die Feuerwehr unterscheidet nicht nach Hautfarbe, Religion oder Herkunft – im Einsatz, in der Hilfe für unsere Mitmenschen sind wir alle gleich.

Freitag, 22 August 2014 00:00

Information ist die beste Prävention

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Wir haben schon einmal auf die Paulinchen - Initiative aufmerksam gemacht; möchten dies heute wieder tun:
Über den Link gibt es die Möglichkeit, Infoflyer kostenfrei zu bestellen. Ideal für die Aufklärungsarbeit unserer Wehren im RKN, aber auch für den Arbeitsplatz, Schule, u.ä.!
http://www.paulinchen.de/fileadmin/content/2014_Formulare/2014-05_Bestellformular_140505.pdf