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Dienstag, 02 Dezember 2014 00:00

Vorsicht an Weihnachten und Sylvester

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Mit der Advents- und Weihnachtszeit rückt wieder eine ereignisreiche und leider auch einsatzreiche Zeit auf die Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss zu. Viele Brände in dieser Zeit werden durch Unachtsamkeit mit Kerzen, Dekorationsmaterial oder Sylvesterraketen verursacht.
Um dem vorzubeugen, hat der Lenkungsausschuss "Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz" des VdF NRW ein Merkblatt herausgegeben, welches im November noch einmal redaktionell überarbeitet wurde.
Die Datei kann von allen Feuerwehren in unveränderter Form verwendet werden, gerne auch als Download auf den eigenen Webseiten.

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Die Einsätze der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss beschränken sich schon seit Jahrzehnten nicht mehr nur alleine auf das Löschen von Bränden. Die Technische Hilfeleistung und hier besonders die Bewältigung von Gefahrenlagen mit Atomaren, Biologischen und Chemischen Gefahrstoffen hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.

Gefahrstoffe können selbst in winzigen Konzentrationen gefährlich sein. Eine Gefährdung durch Gefahrstoffe muss die Feuerwehr durch Messung oder andere geeignete Methoden ermitteln. Stoffgrenzwerte bilden hier eine wichtige Grundlage der Gefährdungsbeurteilung. Zur sicheren Messung von Gefahrstoffen sind exakte Messgeräte und spezialisierte Probenahmegeräte notwendig; aber auch eine gut strukturierte Leitung und Organisation dieser Messeinheiten.

Zudem erlangen die Protokollierung und damit die nachgehende Beurteilung und Überprüfung von Entscheidungen des Einsatzleiters, immer mehr Bedeutung.

Diese Aufgabe kommt im Rahmen eines Feuerwehreinsatzes mit ABC-Gefahrstoffen der sogenannten Messleitung zu. Aufgabe dieser Messleitung ist es, alle Ergebnisse zusammenzutragen, vorbereitend zu interpretieren und diese an die Einsatzleitung für organisatorische und taktische Maßnahmen zu übermitteln.

Um dieser Aufgabe der Messleitung, die eine originäre Aufgabe jeder Feuerwehr im Rhein-Kreis Neuss ist, gerecht zu werden, bedarf es entsprechender Ausrüstung und Ausbildung.

Im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss, hat der Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss e.V. für jede der acht Feuerwehren einen "Messleitungskoffer" beschafft, der die erforderlichen Unterlagen für die Arbeit einer Messleitung enthält. Diese Koffer wurden durch die Feuerwehr Neuss unter Federführung von Gilbert Hoffmann zusammengestellt und die Anschaffungskosten in Höhe von 3.500€ durch den Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss e.V. übernommen.

"Die Messkoffer bilden eine Grundlage für ein einheitliches Arbeiten der Messleitungen in den Feuerwehren im Rhein-Neuss und ich freue mich, dass der Verband mit seiner Anschaffung die Feuerwehren hierbei unterstützen kann. Gerade Einsätze, bei denen es um die Messung von Gefahrstoffen geht, machen nicht an Stadt- oder Gemeindegrenzen halt. Hier ist eine einheitliche Arbeit der Feuerwehren untereinander entscheidend für den Einsatzerfolg und die Messkoffer bilden hierbei eine Grundlage." betont der Verbandsvorsitzende Stefan Meuter, der am Mittwoch Abend auf der Feuerwache in Neuss die Messkoffer den Vertretern der Wehren übergab.

Sonntag, 09 November 2014 00:00

Auch bei St. Martin auf Sicherheit achten

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Der Martinsbrauch erfreut sich langer Tradition und großer Beliebtheit in den Dörfern und Städten des Rhein Kreises Neuss. Kinder, angeleitet durch Kindergärten und Schulen, basteln Laternen für den abendlichen Martinszug. Viele Orte prämieren die schönsten Fackeln. Der leuchtende Umzug findet seinen krönenden Abschluss vor den Martinsfeuern.
Wenn die Bürgerinnen und Bürger jetzt wieder ihre Martinsfeuer bauen und später abbrennen, sollte dies allerdings ohne Gefahr für Mensch und Natur ablaufen. Der Kreisbrandmeister Norbert Lange und der Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss e.V. geben daher Tipps, wie sich lebendiges Brauchtum und Naturschutz verbinden lassen.
Reptilien, Frösche und Mäuse suchen sichere Plätze für die Winterruhe. Geeignet erscheint ihnen dafür das über Wochen aufgeschichtete organische Brennmaterial des Martinsfeuers. Doch Vorsicht: Tiere können am Martinstag Opfer des Flammentodes werden. Daher sollten die „Bauherren“ das Brennmaterial wie Hölzer und Sträucher erst wenige Tage vor dem Abbrennen auf dem Feuerplatz aufschichten. Sinnvoll ist es auch, das Feuer mit einigem Abstand zum Boden auf Ständern zu errichten. Auch dies mindert den Anreiz für die Tiere, sich dort ihren Platz zur Winterruhe zu suchen.
Wichtig auch: Martinsfeuer sind keine Müllkippen, auf denen Abfall bequem und kostengünstig entsorgt werden kann. Darum: auf das Martinsfeuer dürfen nur naturbelassene und unbehandelte Hölzer, etwa Baum- und Heckenschnitt.
Die Standorte der Feuer müssen mit den jeweiligen Gemeinde- und Stadtverwaltungen abgestimmt werden.  Das Abbrennen selbst muss vorher ebenfalls angemeldet werden, und zwar bei der zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung. Die einzuhaltenden Mindestabstände betragen in der Regel 100 Meter von Wäldern, sowie 50 Meter von Gebäuden und Verkehrswegen.
Auch der Weg zum Martinsfeuer birgt Gefahren: Pechfackelträger sollten sich der Gefahr durch die Fackel bewusst werden und die abgebrannten Fackeln nicht in Gullys werfen. Hier kommt es meist zu Folgebränden. Die Fackeln der Kinder sollten aus Sicherheitsgründen mit batteriebetriebenen Lämpchen ausgestattet werden. Fackeln mit Kerzen sind für kleine Kinder einfach zu gefährlich – auch wenn Papa und Mama daneben gehen.

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Gegen Grippe sollten sich jetzt vor allem ältere Menschen über 60 Jahre, Schwangere, Personen mit Grunderkrankungen wie Diabetes oder Asthma sowie medizinisches Personal impfen lassen. Dazu riefen Robert Koch-Institut, Paul-Ehrlich-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bereits Ende September diesen Jahres gemeinsam auf.

Zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren wird die freiwillige Grippeschutzimpfung gerade den Feuerwehren empfohlen.

Die Schutznotwendigkeit ist somit nicht beschränkt auf alte und wenig resistente oder Personen mit Vorerkrankungen, sondern bezieht sich auch auf gesundes und widerstandsfähiges Personal der Feuerwehren.

Feuerwehrangehörige gehören vielmehr aufgrund ihrer Tätigkeit zu den Personen mit erhöhter Gefährdung.

Nachdem in der kalten Jahreszeit speziell zwischen Dezember und April das Risiko des vermehrten Auftretens einer Grippeerkrankung besteht und es die Möglichkeit gibt, sich dagegen zu schützen, kann aus ärztlicher Sicht der Schutz durch eine Impfung nur dringend empfohlen werden. Kontraindikationen sind gering und können beim Hausarzt erfragt werden.

Die Kosten für diese Impfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, lediglich privat Versicherte müssen die Impfung selbst bezahlen.

Viele Feuerwehren gehen dazu über, ähnlich wie die Grippeimpfungen in den Unternehmen, Impfaktionen in den Feuerwehren anzubieten. Diese Kosten müssen dann von den Gemeinden getragen werden; jedoch erspart dies den Weg zum Hausarzt und jede Aktion für die Gesundheit der Feuerwehrangehörigen ist eine Investition, die sich lohnt !

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Matthias Wilbertz für 26 Jahre Ausbildung mit dem Feuerwehrehrenzeichen der Sonderstufe des Landes Nordrhein Westfalen in Silber geehrt

Gehen Sie in eine fremde Wohnung, verbinden Sie sich die Augen und versuchen Sie diese mit einer 40 Kilogramm schweren Ausrüstung möglichst schnell zu durchsuchen, Menschen zu retten und einen Brand zu bekämpfen. Gleichzeitig übermitteln Sie dem Gruppenführer per Funk Lagemeldungen und rechnen stets damit, dass Brandphänomene wie Durchzündungen oder gar Rauchgasexplosionen die Sicherheit Ihres Trupps gefährden.

Der Aufgabe, diese lebenswichtigen Fähigkeiten unserem motivierten Feuerwehrnachwuchs zu vermitteln, hat sich Matthias Wilberts über 26 Jahre innerhalb der Kreisausbildung des Rhein-Kreises Neuss mit Leidenschaft gewidmet. Das Ergebnis sind 1.232 ausgebildete Kameraden und Kameradinnen plus 14 weitere, die jetzt im Oktober ihren Lehrgang beendet haben. Mit Herz und Hand voll dabei hat Matthias stets die praktische Arbeit in den Vordergrund gestellt, vor allem die Bedeutung der Sicherheit im Einsatz betont und ist anschaulich, mit Hilfe von zahlreichen selbst durchlebten Einsatzbeispielen, darauf eingegangen, was die zukünftigen Atemschutzgeräteträger erwartet. Für sein Engagement wurde er jetzt im Rahmen einer Feierstunde beim RWE durch die Regierungsbranddirektorin Ingrid Vasen mit dem Feuerwehrehrenkreuz der Sonderstufe in Silber geehrt.

Mit seiner Pensionierung als Leiter der Werkfeuerwehr der Kraftwerke des RWE im Kreisgebiet beendet er auch seine Tätigkeit als Lehrgangsleiter der Atemschutzgeräteträgerausbildung für den Rhein-Kreis Neuss. Matthias wird dort vermisst werden, jedoch sorgte er auch hier vor und kann die Lehrgangsleitung nun an den von ihm seit 2003 aufgebauten Ko-Ausbilder Florian Korthauer, der ehrenamtlicher Angehöriger der Feuerwehr Neuss ist, übergeben.

Die 14 jetzt ausgebildeten Lehrgangsteilnehmer der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss haben sich allen Herausforderungen wacker gestellt und in 30 Stunden theoretisches und praktisches Wissen vermittelt bekommen. Gekrönt wurde der Lehrgang von der anschließenden Realbrandausbildung. Diese Erfahrung ist außerordentlich wichtig, damit der Übertrag der im Unterricht angesprochenen Gefahren und in der Praxis trainierten Verhaltensweisen auch in der konkreten Situation sicher funktioniert. Die Gelder für die sogenannte Heißausbildung wurden vom Kreistag genehmigt somit konnte diese wichtige Erweiterung seit 2014 angeboten werden. Jeder Atemschutzgeräteträger hat somit ein klares Verständnis und erste Erfahrungen, was im Einsatzfall auf ihn zukommt. Das ermöglicht schnelles, sicheres und zielgerichtetes Handeln im Einsatz und dient unserer aller Sicherheit.

Wir danken Matthias für seine Anleitung, seinen Einsatz und seinen unverwechselbaren Stil, bei dem er sich immer treu geblieben ist und wünschen Ihm einen guten Übergang in den Ruhestand.

Den ausgebildeten Kameraden wünschen wir stets erfolgreiche uns sichere Einsätze während Sie das, was Feuerwehr und Hilfsbereitschaft bedeutet vor Ort in allen Städten, Gemeinden und Dörfern des Rhein-Kreises Neuss praktizieren und leben.

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Über den VdF NRW stellt der Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss eine PowerPoint-Präsentation im Zusammenhang mit der ausgegebenen Broschüre „Feuerwehr - Funktionsweise. Organisation. Herausforderung.“ zum Download zur Verfügung. Zusätzlich bieten wir eine PDF-Datei als Präsentationsanleitung mit an. 

Durch die Kommunalwahl Ende Mai dieses Jahres sind viele neue Gesichter in die Stadträte, Kreistage, Bürgermeister- und Landratsbüros eingezogen. Die neuen Gremien sind noch kurz vor den Sommerferien zusammengetreten und werden nun im Spätsommer erst richtig ihre Arbeit aufnehmen. Für die Feuerwehren ist dies ein besonderer Moment, denn es ist nun wichtig, den neuen, motivierten und engagierten Fachpolitikern das System Feuerwehr inklusive seinen besonderen Herausforderungen zu erklären. Der VdF NRW und wir erhoffen uns durch viele aufgeklärte und informierte Kommunalpolitiker richtige und gute Entscheidungen zugunsten der jeweiligen Feuerwehren. 

Wir stellen hier eine Präsentation zum Download bereit, die man zur Erklärung zum Beispiel im Rahmen einer ersten Ausschusssitzung oder einer Einladung zum Besuch der Feuerwache verwenden kann. Sie bietet die Möglichkeit, auf örtliche Besonderheiten angepasst zu werden. Zusätzlich kann eine Erläuterung mit Hinweisen zu den einzelnen Folien heruntergeladen werden.

Donnerstag, 09 Oktober 2014 00:00

Hilfe für uns

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Jedes Feuerwehrmitglied steht ständig bereit, wenn es darum geht Menschen zu retten oder zu schützen. Doch wer ist für Feuerwehrangehörige da, die selbst einmal in Not geraten?

Für diesen Zweck sind alle Mitgliedsverbände des VdF NRW auch dem "Solidaritätsfonds" beigetreten. So auch der Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss, dem alle Mitgliederinnen und Mitglieder der Feuerwehren des Kreises angehören. Wir stellen durch unseren Beitrag sicher, dass Feuerwehrmitgliedern und deren Angehörige im Todes- oder Härtefall personell und finanziell beigestanden werden kann.

Weitere Informationen hierzu: http://www.vdf-nrw.de/soli-fonds/

Mittwoch, 24 September 2014 00:00

Tief betroffen...

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...sind die Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss über die Nachricht vom Tod des am vergangenen Wochenende verstorbenen 29-jährigen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Senden (Kreis Coesfeld, Regierungsbezirk Münster), der auf einer Einsatzfahrt durch einen Verkehrsunfall tödlich verletzt wurde.

Wir trauern mit der Familie und den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Senden.

Als Zeichen der Anteilnahme sind die Fahrzeuge der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss mit Trauerflor versehen.