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Mittwoch, 23 Dezember 2015 06:50

Ein Jahr geht zu Ende

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"Die gemeinnützigen Verbände der Feuerwehren betreuen ihre Mitglieder, pflegen die Kameradschaft innerhalb der Feuerwehren sowie die Tradition der Feuerwehren, fördern die Ausbildung und wirken bei der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung mit." Dieser nüchterne Satz aus dem Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung des Landes NRW beschreibt in Kurzform die Aufgaben des "Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss" mit seinen 2.300 Mitgliederinnen und Mitgliedern, dem alle Feuerwehren, Werkfeuerwehren, die Jugendfeuerwehren und die Ehrenabteilungen im Rhein-Kreis Neuss angehören. 

Im neuen BHKG wird sich in der Aufgabenstellung unseres Verbandes nichts ändern. Im §17 wird es heißen: "Die Verbände der Angehörigen der Feuerwehren (Feuerwehrverbände) betreuen ihre Mitglieder, pflegen den Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehren sowie die Tradition der Feuerwehren, fördern die Ausbildung und wirken bei der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung mit. Durch ihre Facharbeit in den Bereichen Wissenschaft und Technik fördern sie die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren."

Im zu Ende gehenden Jahr hat der geschäftsführende Vorstand des Verbandes in seinen monatlichen Sitzungen die Umsetzung dieses Gesetzesauftrages geplant und gelenkt. In der Vorstandsversammlung zu Beginn des Jahres wurden die Maßnahmen entsprechend beschlossen.

Als Veranstaltungshighlight ist sicherlich der Leistungsnachweis unserer Feuerwehren in Rommerskirchen zu nennen, an dem 14 Gruppen aus dem gesamten Kreisgebiet teilgenommen haben. Die 300 Angehörigen der Ehrenabteilungen trafen sich wieder in einer geselligen Runde im Schützenhaus in Stürzelberg.

Schwerpunkt in diesem Jahr bildete die Unterstützung unserer Feuerwehren im Bereich der Einsatzleitung. Damit dies im Kreis auf einheitlichen Grundlagen geschieht, beschaffte der Verband ein einheitliches Führungssystem zur Lagedarstellung und die sogenannten Messleitkoffer. Hierzu wurden entsprechende Seminarreihen ebenfalls durch den Verband angeboten und finanziert.

Hygiene ist auch bei der Feuerwehr ein grosses Stichwort und so organisierte und finanzierte der Verband die Hygieneschulung, die durch Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamtes durchgeführt wurden, für über 200 Feuerwehrangehörige aus dem Rhein-Kreis Neuss.

Psychosoziale Unterstützung; ein wichtiges Thema bei den Feuerwehren, das wir unterstützen wollen und somit den ersten PSU-Helfer Lehrgang im Rhein-Kreis in diesem Jahr finanziert haben.

Neues Design des Verbandslogo bedingt auch neue Ehrenzeichen. Diese konnten in diesem Jahr an 15 Feuerwehrangehörige für besondere Verdienste ausgegeben werden. Zusätzlich über 80 Ehrungen für langjährige Feuerwehrangehörigkeiten und mehrere Auszeichnungen des Landes, wurden durch den Verband verliehen. 

Neben Vertretungen auf dem Parlamentarischen Abend in Berlin, diversen Besprechungen auf Bezirks- und Landesebene, sind wir für Eure Interessen nicht nur im Kreis unterwegs. Sicherlich haben unsere Bemühungen um das neue BHKG auch zu einigen Stressfaktoren in diesem Jahr geführt; doch mit dem neuen Gesetz haben wir eine wichtige Grundlage für unser Tätigwerden schaffen können.

Zeit ist knapp; auch bei uns. Doch es erfüllt uns als geschäftsführendem Vorstand mit Stolz, unsere Arbeit im Verband verrichten zu dürfen. Sicherlich gehört hier auch die Auszeichnung für langjährige Mitgliedschaften dazu. Einen Kameraden für 75jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr auszeichnen zu dürfen, ist ein Augenblick, der in Erinnerung bleibt.

Lebensleistung Feuerwehr - für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger im Rhein-Kreis Neuss.

Im Namen des geschäftsführenden Vorstandes wünschen wir allen Bürgerinnen und Bürgern, allen Angehörigen der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss und unserer Leitstelle, den Kolleginnen und Kollegen der Hilfsorganisationen, des THW, Bundeswehr und Polizei und allen die uns nahe stehen, ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Stefan Meuter

Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss

Mittwoch, 25 November 2015 13:04

Alle Jahre wieder - Brände in der Adventszeit

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Flackernde Lichter verbreiten in der dunklen Adventszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Kerzenschein ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit. Die Feuerwehren appellieren an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren: „Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit mehrere tausend folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen und die größere Verbreitung von Rauchmeldern vermieden werden könnten“, erklärt Stefan Meuter, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss.
Die Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss informieren zu diesem ersten Adventswochenende über die Brandrisiken in der Vorweihnachtszeit. „Unachtsamkeit etwa beim Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände“, ergänzt Kreisbrandmeister Norbert Lange. „Diese Brände werden meist viel zu spät entdeckt und führen dann oft zu Personenschäden durch Rauchgasvergiftungen.“   Ausgetrocknete Christbäume und Adventsgestecke sind in der Weihnachtszeit häufig Verursacher dieser Wohnungsbrände. Brennende Kerzen auf Tischgestecken und an Tannenbäumen verursachen „alle Jahre wieder“ Sachschäden in Millionenhöhe. Im schlimmsten Fall sind Verletzte und Tote die Folgen. Vom ersten Entzünden einer Tannennadel bis zum lichterlohen Brennen des Baumes vergehen nur wenige Sekunden. Eine trockene Tanne verbrennt so schlagartig, dass Löschversuche oft vergeblich bleiben. Noch größer ist die Gefahr, die von Adventsgestecken ausgeht. Dieser vorweihnachtliche Kerzenschmuck, der schon zu diesem Wochenende die Räume schmückt, ist bis zum Weihnachtsfest so extrem ausgetrocknet, dass oft schon ein kleiner Funke die Gestecke in Brand stecken kann.
Damit es gar nicht erst so weit kommt, geben die Experten folgende Tipps:

  • Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen. Auch nicht „nur mal kurzfristig" in das benachbarte Zimmer gehen. Achtung: Vor dem Verlassen des Raumes immer Kerzen löschen. Besondere Vorsicht gilt, wenn Kinder oder Haustiere dabei sind. Sie könnten durch Unachtsamkeit einen Brand auslösen oder sich schwer verbrennen.
  • Niedergebrannte Kerzen müssen rechtzeitig ausgewechselt werden, damit sie nicht die leicht entflammbaren Materialien wie Tannennadeln oder Schleifen in Brand setzen können. Sehr empfehlenswert sind Sicherheitskerzen, denn die gehen zum Ende hin von selbst aus.
  • Kerzengestecke und Tannenbäume nur in ausreichendem Abstand zu leicht brennbaren Materialien, wie zum Beispiel Gardinen, aufstellen. Die Kerzen müssen in feuerfesten Haltern stabil stehen, so dass sie nicht umfallen können.
  • Die Unterlage eines Adventsgesteckes sollte nichtbrennbar und ein Tannenbaumfuß standsicher sein. Ein mit Wasser gefüllter Tannenbaumfuß bringt zusätzliches Gewicht und verzögert die Austrocknung. 
  • Im Raum sollte Luftzug vermieden werden. Hierbei können leicht entflammbare Materialien schnell Feuer fangen.
  • Glühende Dochtteilchen können auch noch nach Stunden einen Adventskranz oder Tannenbaum in Flammen aufgehen lassen. Daher nie die Kerzen auspusten, sondern immer auslöschen. Dabei einen Kerzenlöscher verwenden.
  • Elektrische Lichter sind wesentlich sicherer als "echte" Kerzen. Beim Kauf sollte immer ein Produkt mit Sicherheits-Prüfzeichen (VDE, GS) gewählt werden.
  • Neben dem Adventskranz oder Tannenbaum sollte ein großer Wassereimer aufgestellt werden, sofern kein Feuerlöscher vorhanden ist. So kann im Brandfall sofort gehandelt werden.
  • Bei einem Brand, sofort den Gefahrenbereich verlassen und die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 anrufen.
  • In jedem Fall sofort das Gebäude verlassen. Achtung: andere Mitbewohner informieren und Kindern, Älteren und Kranken beim Verlassen des Hauses helfen.

In der Wohnung angebrachte Rauchmelder bieten nicht nur in der Vorweihnachtszeit einen ausreichenden Schutz für die Bewohner. Gerade Schwelbrände, die die Brandopfer nachts im Schlaf überraschen, gehen mit der Entwicklung von hochgiftigem Rauch einher, der leider häufig Todesursache ist. Denn im Schlaf ist der Geruchssinn der Menschen stark eingeschränkt, so dass ein rechtzeitiges Bemerken des Brandes oft nicht möglich ist. Daher sind Rauchmelder auch ein ideales Geschenk für die Liebsten.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Feuerwehrleute in Nordrhein-Westfalen,

wie bereits mehrfach berichtet, kämpfen wir derzeit gemeinsam mit einigen anderen Verbänden wie den kommunalen Spitzenverbänden, AGBF, AGHF, Werkfeuerwehrverband NRW, den privaten Hilfsorganisationen und den Gewerkschaften für die Beibehaltung der bisherigen Regelung, dass Werkfeuerwehrangehörige auch Betriebsangehörige dessen sein müssen, der die Werkfeuerwehr zu unterhalten hat. Die Aufgabe Feuerwehr, die wir alle haupt- und ehrenamtlich erfüllen, ist eine Pflichtaufgabe zur Sicherstellung der Sicherheit aller Menschen, Tiere, Sachwerte und der Umwelt in unserem Bundesland. Diese Aufgaben werden in völlig bewährter Weise von den Städten und Gemeinden sowie den Trägern der Werkfeuerwehren erfüllt. Genausowenig, wie private Dienstanbieter in die kommunale Feuerwehrwelt passen, gehören sie in den Bereich der Werkfeuerwehren: Gerade dort, wo besondere, spezifische betriebliche Gefahren vorhanden sind, brauchen wir weiterhin bewährte Strukturen mit festem Personal, Ortskenntnis, professioneller Gefahrenkenntnis und Erfahrungen im Bereich der dortigen Gefahren. Es darf nicht sein, dass hier neuer zusätzlicher Kostendruck die Qualität der Sicherheit in Frage stellt. Daher gilt es nun, vor der Verabschiedung eines neuen Brandschutzgesetzes BHKG, das das bisherige FSHG ablösen soll, alle Mitglieder des Landtags zu überzeugen.

Wichtig dabei ist: Die Frage betrifft nicht nur die Werkfeuerwehren – es geht um die Erhaltung bewährter Feuerwehrstrukturen überhaupt. Von jedem Eingriff in diese Strukturen sind letztlich alle betroffen, denen das Thema Feuerwehr am Herzen liegt.

Daher bitten wir ALLE Feuerwehrangehörigen in Nordrhein-Westfalen, sich an einer Unterschriften-Aktion der Gewerkschaft IG BCE zu beteiligen. Ein Unterschriften-Formblatt der IG BCE ist im Anhang zu diesem Aufruf auf unserer Internetseite www.vdf-rkn.de als Download verfügbar.

Bitte macht alle mit, um unsere Feuerwehren weiterhin frei von Leistungseinbußen, noch zusätzlichem Kostendruck auf Kosten des Sicherheitsniveaus und frei von privaten „Feuerwehr-Anbietern“ zu halten. Bitte schickt ausgefüllte Unterschriftenlisten per Post direkt an die IG BCE (Viola Denecke, IG BCE Landesbezirk Nordrhein, Hans-Böckler-Str. 39, 40476 Düsseldorf)! Wichtig ist, dass die Listen dort bis Ende November 2015 eintreffen.

Bitte verteilt diese Information in alle Bereiche der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen, an Freunde und Bekannte. Liken, teilen, mailen, damit wir eine breite Basis erreichen.

Im Namen des Verband der Feuerwehren Nordrhein-Westfalen danken wir im voraus für die Beteiligung an dieser wichtigen gemeinsamen Aktion!

 

 

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Das Gesetzgebungsverfahren für ein neues Feuerschutzrecht in Nordrhein-Westfalen schreitet voran.

Das BHKG (Gesetz zur Neuregelung des Brandschutzes, der Hilfeleistung und des Katastrophenschutzes) könnte noch im Laufe des Monats Dezember, also noch in diesem Jahr, verabschiedet werden.

Bezüglich der Landtags-, Verbände- und Expertenanhörung zum Entwurf eines neuen BHKG hat der VdF NRW gemeinsam mit zwölf weiteren Verbänden, darunter alle drei kommunalen Spitzenverbände, eine gemeinsame Stellungnahme gegenüber dem Landtag abgegeben.

Nach Wochen intensiver Arbeit liegt diese gemeinsame Stellungnahme den Entscheidungsträgern vor. Sie wird mitgetragen vom Städte- und Gemeindebund, dem Landkreistag, dem Städtetag, der Komba-Gewerkschaft, dem VdF, der AGBF, der AGHF und dem Werkfeuerwehrverband (WFV). Noch nie wurde in einer Angelegenheit ein von allen Gremien gemeinsames Positionspapier verabschiedet und spiegelt somit sehr deutlich, die einhellige Meinung aller Spezialisten und Beteiligten zu diesem Thema wieder.

Diese gemeinsame Stellungnahme, zusammengefasst in einer Broschüre, steht hier zum Download bereit.

 

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Der zweijährige Bennett aus Dormagen ist an Blutkrebs erkrankt. Um ihm und anderen Patienten zu helfen, veranstalten seine Familie und Freunde gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei eine Typisierungsaktion.

Die Feuerwehr Dormagen unterstützt diese Aktion auf vielfältige Weise und hat es geschafft, über die modernen Medien viele Feuerwehrangehörige aus dem Rhein-Kreis Neuss zu gewinnen, die ihre Teilnahme an der Typisierungsaktion am kommenden Sonntag, 12. Juli, von 11 bis 17 Uhr an der Bertha-von-Suttner Gesamtschule in Nievenheim (Marie-Schlei-Str. 6) bereits zugesagt haben. Sogar Kollegen aus Erkrath haben sich angekündigt.

Es zählt natürlich jeder potentielle Spender, der sich am Sonntag typisieren lässt. Die Kosten der Typisierung von je 50€ werden durch Spenden finanziert.

„Feuerwehrangehörige helfen. Das ist unser Tagesgeschäft; egal ob Hobby oder Beruf. Aber es gibt Dinge, da können wir einfach nicht unmittelbar helfen. Bei Krankheiten zum Beispiel. Doch hier können wir indirekt helfen; indem wir uns typisieren lassen oder durch eine Spende ein kleines Stück der Kosten tragen. Dies nehmen wir als Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss zum Anlass und haben soeben 1.000€ auf das Spendenkonto überwiesen.“ - so Stefan Meuter, Vorsitzender des Verbandes.

„Ich bin selbst Vater eines Sohnes und seit mehreren Jahren typisiert, wie viele meiner Vorstandskollegen im Verband. Wenn man das Bild von Bennett sieht und sich überlegt, wofür wir Mittel bereitstellen oder bereitstellen wollen, verzichten wir nun auf eine geplante Anschaffung und unterstützen stattdessen den kleinen Bennett, auch, indem sich unsere Feuerwehrangehörigen, vielleicht auch noch viele andere Menschen, typisieren lassen.“

Jeder Euro zählt! Jede Typisierung zählt!

Der Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss dankt allen bereits typisierten Feuerwehrangehörigen und denen, die am Wochenende dabei sind; der Feuerwehr Dormagen für die Unterstützung in dieser so wichtigen und lebensrettenden Aktion.

Es ist unsere Hoffnung und unserer großer Wunsch, dass passende Spender für Bennett und die vielen Menschen gefunden wird, die sein Schicksal teilen.

Spendenkonto:
DKMS-Spendenkonto
VR Bank eG Dormagen
BIC GENODED1NLD
IBAN DE81 3056 0548 3010 0810 16

Stichwort: Bennett

Weitere Informationen gibt es hier: is.gd/lDtb7m

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Mittwoch, 27 Mai 2015 11:47

Leistungsnachweis 2017 Schiedsrichter

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Samstag, 16 Mai 2015 14:56

Fragen zum Leistungsnachweis 2017

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