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Wirksamer Versicherungsschutz ist ein wichtiger Baustein für einen sorgenfrei geleisteten Dienst in der Feuerwehr. Diesbezüglich treten immer wieder Fragen auf, denen wir nunmehr auf den Grund gegangen sind. Einige bislang offene Fragen konnten für alle Feuerwehren in NRW durch den Verband der Feuerwehren beantwortet werden; zu anderen Themen können sie empfehlende Hinweise geben.

Unfallversicherung

1. Die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen einschließlich der Angehörigen der Jugendfeuerwehren genießen nach § 2 SGB VII bei der UK NRW gesetzlichen Unfallversicherungsschutz. Nähere Informationen zum gesetzlichen Unfallversicherungsschutz durch die Unfallkasse NRW sind zu finden unter: www.unfallkasse-nrw.de/feuerwehr-portal.

2. Als Ergänzung der gesetzlichen Unfallversicherung empfehlen wir, aus Fürsorgegesichtspunkten für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren mit dem GVV in Köln einen erweiterten Versicherungsschutz zu vereinbaren. Damit lässt sich insbesondere das Herztod-bzw.Herzinvaliditätsrisiko bei Einsätzen und Übungen zusätzlich absichern. Es können auch Folgen von Verletzungen abgesichert werden, die sich aus allgemeinen Lebensrisiken ergeben und für die grundsätzlich kein gesetzlicher Versicherungsschutz besteht, z.B. Sportveranstaltungen mit Wettkampfcharakter.

3. Während der Verbands- oder Vereinstätigkeit erlittene Unfälle fallen nur dann unter die gesetzliche Unfallversicherung, wenn eine Abordnung zu dieser Tätigkeit besteht. Die von uns empfohlene zusätzliche Unfallversicherung durch den GVV schließt alle Verbands- und Vereinstätigkeiten mit ein.

4. Beamtete Angehörige der Berufsfeuerwehren werden nach den Vorschriften des Beamtenversorgungsgesetzes geschützt.

Haftpflichtversicherung

1. Die Feuerwehren sind grundsätzlich über die üblicherweise bei einem Kommunalversicherer bestehende Haftpflichtversicherung mitversichert. Über diese Verträge werden auch Schäden an privaten Gegenständen abgesichert.

2. Die Feuerwehrverbände, Feuerwehrvereine und Feuerwehr-Fördervereine sind ebenfalls über die Haftpflichtversicherung der Kommune mitversichert, sofern die Stadt oder Gemeinde oder bei Kreisfeuerwehrverbänden der Kreis beim GVV in Köln haftpflichtversichert ist. Für alle Feuerwehrverbände, Feuerwehrvereine und Feuerwehr-Fördervereine in Städten, die ihre Haftpflichtversicherung bei einem Kommunalen Schadenausgleich abgeschlossen haben, besteht Haftpflichtversicherungsschutz in unbegrenzter Deckung bem GVV über einen Vertrag des VdF NRW e.V. Veranstalterhaftpflicht für Feuerwehrveranstaltungen (Sportwettbewerbe, Jubiläen, Tage der offenen Tür, etc.) ist eingeschlossen. Eine Versicherungs-Anmeldung der Vereine ist dabei nicht erforderlich.

Rechtsschutzversicherung

In vielen Fällen ist der nötige Rechtsschutz für die Feuerwehr durch die Gemeinde oder Stadt über den GVV sichergestellt. Ergänzend hat der VdF NRW für die anderweitig nicht versicherten Feuerwehrangehörigen eine eigene Rechtsschutzversicherung für die wichtigsten Bereiche des Feuerwehrdienstes bei der Westfälischen Provinzial Versicherung AG abgeschlossen; dieser umfasst Schadenersatz-, Sozialgerichts-, Straf- und Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz

Vermögenseigenschadenversicherung

Schäden am eigenen Vermögen der Feuerwehrverbände und der Feuerwehr-Fördervereine können über eine Vermögenseigenschadenversicherung abgesichert werden.

Der VdF hat für seine direkten Mitgliedsverbände beim GVV eine solche Vemögenseigenschadenversicherung abgeschlossen. Die kreisangehörigen Verbände (Stadtfeuerwehrverbände, Feuerwehrvereine der Einheiten, Feuerwehr-Fördervereine) können sich über diesen Vertrag ebenfalls mitversichern.

Inventarversicherung, Gebäudeversicherung, KFZ.-Versicherung

In Feuerwehrgerätehäusern ist das Inventar der Vereine und Verbände grundsätzlich über die kommunale Versicherung geschützt.

Für anderweitig untergebrachtes Inventar, eigene Gebäude oder Kraftzfahrzeuge müssen individuelle Versicherungslösungen sichergestellt werden.

Mittwoch, 09 Januar 2013 10:09

Richtlinien des Leistungsnachweises

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Verbandsnachrichten

Der Verbandsausschuss beschließt einstimmig, die bisherige Übergangsregelung, nach der die Mitgliedsverbände die Leistungsnachweise wahlweise nach alten oder neuen Richtlinien durchführen können, über 2012 hinaus letztmalig bis Ende 2013 zu verlängern. Im Herbst 2013 soll der Verbandsausschuss dann über den genauen Inhalt der neuen Leistungsnachweis-Richtlinien entscheiden.

Montag, 24 Dezember 2012 08:04

Weihnachtsgrüße

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Ein Fest naht, ein Fest wie kein anderes.

Für alle die guten Willens sind.

Ein Fest, dessen Geist die Welt umspannt

und über Berge und Täler die Botschaft verkündet:

Christ ist geboren.

 

Wir wünschen Ihnen / Euch und der ganzen Familie

ein frohes Weihnachtsfest,

und alles Gute für das kommende Jahr

 

Herbert Palmen                                Werner Rieck

Vorsitzender                                     Geschäftsführer

Sonntag, 02 Dezember 2012 12:06

Adventszeit

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In der Adventszeit steigt die Gefahr von Wohnungsbränden um bis zu 35 Prozent gegenüber dem restlichen Jahr, die Brandschäden gehen in die Millionen. Erstaunlich ist das nicht: Jetzt erhellen in bundesdeutschen Haushalten Millionen von Kerzen die düstere Jahreszeit. Kerzen gehören in diesen Wochen einfach dazu: am Adventskranz, im Windlicht oder im Kerzenständer.

Damit aus dem gemütlichen Schimmer kein Flammeninferno wird, informiert der Kreisbrandmeister Norbert Lange und der Kreisfeuerwehrverband Neuss e.V. jetzt rechtzeitig zur beginnenden Adventszeit.

Mehr Sicherheit im Advent kann zum Beispiel schon dadurch erreicht werden, dass trockene Zweige aus dem Adventskranz rechtzeitig gegen frisches Grün ausgetauscht werden. Auch sollten Kinder nie mit brennenden Kerzen allein gelassen werden. Kerzenständer sollten aus feuerfestem Material sein, etwa Metall, Ton oder Glas und die Kerze stabil halten.

Der sorgsame Umgang mit Kerzenlicht und größere Verbreitung von Rauchmeldern könnten in der Adventszeit mehrere tausend folgenschwere Brände vermeiden. Unachtsamkeit mit Kerzenlicht ist in der Advents- und Weihnachtszeit eine der häufigsten Ursachen für "Wohnungsbrände", sagt Kreisbrandmeister Norbert Lange.

"Diese Brände werden meist viel zu spät entdeckt und führen dann oft zu Personenschäden durch Rauchgasvergiftungen. Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern dieses Risiko enorm, weil sie rechtzeitig Alarm geben. Sie sollten deshalb in keinem Kinderzimmer und in keinem Schlafzimmer fehlen und sind das ideale Geschenk zum Nikolaus oder zu Weihnachten."

Für eine sichere Vorweihnachtszeit geben die Feuerwehren folgende sechs Tipps:

  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung. Der Adventskranz auf eine feuerfeste Unterlage.
  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen - Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins !
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind.
  • Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann um so leichter entflammbar - ziehen sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr.
  • In Haushalten mit Kindern sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.
Sonntag, 18 November 2012 17:08

Leistungsnachweis 2013

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Leistungsnachweis 2013 !

Der Leistungsnachweis der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss findet am 08.Juni 2013 auf der Sportanlage in Grevenbroich-Neukirchen statt.

Dienstag, 30 Oktober 2012 11:28

Tipps für die kalte Jahreszeit

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Feuerwehrgerätehaus

Im Herbst:

  • Dach, Fenster, Türen, Jalousien (Schlauchtrocknung) überprüfen, gegebenenfalls instandsetzen b.z.w. abdichten
  • Schneeräumgeräte überprüfen und gegebenenfalls instandsetzen
  • Heizung in Betrieb nehmen
  • Bei Fahrzeugen mit Löschwassertank soll die Fahrzeughalle + 7° C Raumtemperatur nicht unterschreiten
  • Heiz- und Streumittelvorrat überprüfen, gegebenenfalls ergänzen
  • Winterdienst regeln (Räum- und Streudienst organisieren)

Im Winter:

  • Ausfahrt und Parkplätze für Feuerwehrangehörige schnee und -eisfrei halten
  • Streumittel verwenden, Streusalz nur wenn unbedingt notwendig (sparsam verwenden)
  • Fenster und Türen (Jalousien) möglichst geschlossen halten
  • Heizung überwachen - in ungeheizten Feuerwehrhäusern gegebenenfalls Wasser abstellen

Personal

Im Herbst:

  • Unterricht über das richtige Verhalten im Winter durchführen (insbesondere für die Fahrzeugmaschinisten)
  • Überprüfen der Einsatz-/Schutzkleidung, gegebenenfalls pflegen, instandsetzen und vervollständigen

Im Winter:

  • Ausrücken nur mit geeigneter (Schutz-) Kleidung (warme Unterwäsche, dicke Socken, Weste/Pullover, Schal, Unterziehhandschuhe, Ohrenschützer oder Wollmütze unter dem Helm, Feuerwehrüberjacke mit Futter usw.)
  • Auf dem Weg zum Feuerwehrgerätehaus größte Vorsicht!
  • Bei Einsatzkräften, die im Innenangriff (unter PA) eingesetzt werden, muss die (schweißaufnehmende) Unterkleidung sorgfältig ausgewählt werden
  • Vorteilhaft ist hier die Verwendung von sogenannter Funktionsunterwäsche, die jedoch erst im Zusammenspiel mit dem Gesamtsystem (wasserdampfdurchlässige Schutzkleidung, Funktionshemd) ihre volle Wirkung erreicht.
  • An trockene Ersatzkleidung (Unterwäsche, Pullover, gegebenenfalls Parka und Trainingsanzug) zum Umziehen nach dem Einsatz denken.
  • Gegebenenfalls einen Ersatz-Schutzkleidungsanzug bereithalten/-stellen.
  • Bei längeren Einsatz für heiße (natürlich alkoholfreie) Getränke, warme Verpflegung und eine Wärmemöglichkeit sorgen !

Weitere Fachempfehlungen können Sie auch unter folgenden Link herunterladen:

www.feuerwehrverband.de/fe-winterfit.html

 

Dienstag, 30 Oktober 2012 11:28

Tipps für die kalte Jahreszeit

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Feuerwehrgerätehaus

Im Herbst:

  • Dach, Fenster, Türen, Jalousien (Schlauchtrocknung) überprüfen, gegebenfalls instandsetzen b.z.w. abdichten
  • Schneeräumgeräte überprüfen und gegebenfalls instandsetzen
  • Heizung in Betrieb nehmen
  • Bei Fahrzeugen mit Löschwassertank soll die Fahrzeughalle + 7° C Raumtemperatur nicht unterschreiten
  • Heiz- und Streumittelvorrat überprüfen, gegebenenfalls ergänzen
  • Winterdienst regeln (Räum- und Streudienst organisieren)

Im Winter:

  • Ausfahrt und Parkplätze für Feuerwehrangehörige schnee und -eisfrei halten
  • Streumittel verwenden, Streusalz nur wenn unbedingt notwendig (sparsam verwenden)
  • Fenster und Türen (Jalousien) möglichst geschlossen halten
  • Heizung überwachen - in ungeheizten Feuerwehrhäusern gegebenfalls Wasser abstellen

Personal

Im Herbst:

  • Unterricht über das richtige Verhalten im Winter durchführen (insbesondere füt die Fahrzeugmaschinisten)
  • Überprüfen der Einsatz-/Schutzkleidung, gegebenfalls pflegen, instandsetzen und vervollständigen

Im Winter:

  • Ausrücken nur mit geeigneter (Schutz-) Kleidung (warme Unterwäsche, dicke Socken, Weste/Pullover, Schal, Unterziehhandschuhe, Ohrenschützer oder Wollmütze unter dem Helm, Feuerwehrüberjacke mit Futter usw.)
  • Auf dem Weg zum Feuerwehrgerätehaus größte Vorsicht!
  • Bei Einsatzkräften, die im Innenangriff (unter PA) eingesetzt werden, muss die (schweißaufnehmende) Unterkleidung sorgfältig ausgewählt werden
  • Vorteilhaft ist hier die Verwendung von sogenannter Funktionsunterwäsche, die jedoch erst im Zusammenspiel mit dem Gesamtsystem (wasserdapfdurchlässige Schutzkleidung, Funktionshemd) ihre volle Wirkung erreicht.
  • An trockene Ersatzkleidung (Unterwäsche, Pullover, gegegenenfalls Parka und Trainingsanzug) zum Umziehen nach dem Einsatz denken.
  • Gegebenenfalls einen Ersatz-Schutzkleidungsanzug bereithalten/-stellen.
  • Bei längeren Einsatz für heiße (natürlich alkoholfreie) Getränke, warme Verpflegung und eine Wärmemöglichkeit sorgen !


 

Dienstag, 30 Oktober 2012 11:28

Tipps für die kalte Jahreszeit

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Feuerwehrgerätehaus

Im Herbst:

  • Dach, Fenster, Türen, Jalousien (Schlauchtrocknung) überprüfen, gegebenfalls instandsetzen b.z.w. abdichten
  • Schneeräumgeräte überprüfen und gegebenfalls instandsetzen
  • Heizung in Betrieb nehmen
  • Bei Fahrzeugen mit Löschwassertank soll die Fahrzeughalle + 7° C Raumtemperatur nicht unterschreiten
  • Heiz- und Streumittelvorrat überprüfen, gegebenenfalls ergänzen
  • Winterdienst regeln (Räum- und Streudienst organisieren)

Im Winter:

  • Ausfahrt und Parkplätze für Feuerwehrangehörige schnee und -eisfrei halten
  • Streumittel verwenden, Streusalz nur wenn unbedingt notwendig (sparsam verwenden)
  • Fenster und Türen (Jalousien) möglichst geschlossen halten
  • Heizung überwachen - in ungeheizten Feuerwehrhäusern gegebenfalls Wasser abstellen

Personal

Im Herbst:

  • Unterricht über das richtige Verhalten im Winter durchführen (insbesondere füt die Fahrzeugmaschinisten)
  • Überprüfen der Einsatz-/Schutzkleidung, gegebenfalls pflegen, instandsetzen und vervollständigen

Im Winter:

  • Ausrücken nur mit geeigneter (Schutz-) Kleidung (warme Unterwäsche, dicke Socken, Weste/Pullover, Schal, Unterziehhandschuhe, Ohrenschützer oder Wollmütze unter dem Helm, Feuerwehrüberjacke mit Futter usw.)
  • Auf dem Weg zum Feuerwehrgerätehaus größte Vorsicht!
  • Bei Einsatzkräften, die im Innenangriff (unter PA) eingesetzt werden, muss die (schweißaufnehmende) Unterkleidung sorgfältig ausgewählt werden
  • Vorteilhaft ist hier die Verwendung von sogenannter Funktionsunterwäsche, die jedoch erst im Zusammenspiel mit dem Gesamtsystem (wasserdapfdurchlässige Schutzkleidung, Funktionshemd) ihre volle Wirkung erreicht.
  • An trockene Ersatzkleidung (Unterwäsche, Pullover, gegegenenfalls Parka und Trainingsanzug) zum Umziehen nach dem Einsatz denken.
  • Gegebenenfalls einen Ersatz-Schutzkleidungsanzug bereithalten/-stellen.
  • Bei längeren Einsatz für heiße (natürlich alkoholfreie) Getränke, warme Verpflegung und eine Wärmemöglichkeit sorgen !