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Nur noch heute….

gilt die bisherige Laufbahnverordnung Freiwillige Feuerwehr NRW (LVO FF) und ab morgen, Samstag, 27. Mai 2017, wird die neue „Verordnung über das Ehrenamt in den Freiwilligen Feuerwehren im Land Nordrhein-Westfalen (VOFF NRW) gelten.

Neben unserem BHKG ist die VOFF NRW eines der Grundwerke für unser Feuerwehrleben.

Diese neue Verordnung enthält zahlreiche neue Bestimmungen, die bei der Gestaltung der Freiwilligen Feuerwehren auch zahlreiche neue Chancen eröffnen. Entsprechend besteht erheblicher Aufklärungsbedarf über die Neuerungen in den Feuerwehren.

Um den Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss die wesentlichen Änderungen vorzustellen, konnten wir

Dr. Jan Heinisch, BOI, Vorsitzender des VdF NRW,

für Mittwoch, den 28.Juni 2017 um 19 Uhr

gewinnen, der in einem einstündigen Vortrag zzgl. der Beantwortung von Fragen die neue VOFF NRW vorstellen wird.

Zielgruppe sind alle Führungskräfte aller Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss, d.h. alle Feuerwehrangehörigen ab/mit F-III-Ausbildung. Die Anmeldungen erfolgen über den jeweiligen Leiter der Feuerwehren bis zum 9.6.2017 an den Verbandsvorsitzenden Stefan Meuter. Im Anschluß wird die Örtlichkeit dieser Führungskräftefortbildung im Rhein-Kreis Neuss bekannt gegeben.

Freiwillige Feuerwehr – Für mich. Für alle.

Dienstag, 21 März 2017 08:52

Meldet Euch an! Zum Leistungsnachweis 2017!

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Liebe Feuerwehrangehörige,
 
der Leistungsnachweis für die Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss findet
 
am Samstag, den 13. Mai 2017
auf dem Sortplatz „Am Frohnhof“
in Rommerskirchen Nettesheim
ab 10 Uhr
 
statt.
 
Für die Durchführung unseres Leistungsnachweises, zu dem auch nicht-kreisangehörige Feuerwehren zur Teilnahme recht herzlich eingeladen sind, finden die Feuerwehrdienstvorschriften unter Beachtung der Grundsätze der Unfallverhütungsvorschriften Anwendung.
 
Der Leistungsnachweis wird nach den Vorgaben des Verbandes der Feuerwehren NRW (http://www.vdf-nrw.de/leistungsnachweis/material/) mit folgenden Inhalten durchgeführt:
  • dem feuerwehrtechnischen Teil, Zeit: 300 Sekunden
  • dem Anlegen von Knoten und Stichen, Zeit: 180 Sekunden
  • der schriftlichen Beantwortung von Fragen, Zeit: 300 Sekunden/3 Fragen je TN
  • dem Erste Hilfe Teil, Zeit: 300 Sekunden
Generell kann die Gruppe oder die Staffel als Einheit zum Leistungsnachweis angemeldet werden.
 
In dem diesjährigen Leistungsnachweis ist im praktischen Teil die Übung „Löschangriff, offenes Gewässer, unter Vornahme von 3 C Rohren“ durchzuführen.
 
Folgende Knoten und Stiche müssen ausgeführt werden:
 
Pfahlstich, gesichert mit einem Spierenstich
Schotenstich mit Aufzugsschlaufe, 
Doppelter Ankerstich. 
 
Die Fragen für den theoretischen Teil des Leistungsnachweises 2017 sind aus dem Fragenkatalogs des VdF NRW entnommen. Dieser kann ebenfalls unter http://www.vdf-nrw.de/leistungsnachweis/material/ heruntergeladen werden. Eine Auswahl der Fragen wird in Kürze online gestellt. Ebenso eine Beschreibung, wie der Erste Hilfe Part beurteilt wird. Hier suchen wir noch 2 RS/RA, die uns hierbei unterstützen.
 
Für die Übungsmöglichkeit „Erste Hilfe“ ist dieses Jahr vorgesehen:
 
Herz-/Lungen-Wiederbelebung, wobei die Beatmung mit einem Ambu-Beutel durchgeführt wird.
 
Als Anlage steht der Meldebogen zum Download bereit und ich bitte Euch um breite Streuung und Weiterleitung in Eure Feuerwehreinheiten. Beachtet bitte, dass die Teilnahme der Einheiten natürlich das Einverständnis des Leiters der Feuerwehr voraussetzt. Anmeldungsbogen eingescannt bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden. Nach Eingang werden die Startzeiten mitgeteilt, die wir durch den parallelen Start von jeweils 5 Einheiten sehr straffen können.
 
Ferner benötigen wir Eure Unterstützung bei der Suche nach Schiedsrichtern. In Fragen kommen Feuerwehrangehörige mit Gruppenführerqualifikation, die uns an den Stationen unterstützen. Für diesen Personenkreis erfolgt dann in Kürze ein Besprechungstermin, in dessen Rahmen wir den Tagesablauf organisieren werden.
 
Ich danke Euch für Unterstützung und freue mich, Euch im Rahmen des Leistungsnachweises begrüßen zu dürfen.
 
Mit kameradschaftlichen Grüßen
Stefan Meuter
Montag, 11 April 2016 06:47

Leistungsnachweis 2016 - Jetzt anmelden!

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Der Leistungsnachweis für die Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss findet

 

am Samstag, den 25.Juni 2016

auf dem Sortplatz „Am Frohnhof“

in Rommerskirchen Nettesheim

statt.

 

Für die Durchführung unseres Leistungsnachweises, zu dem auch nicht-kreisangehörige Feuerwehren zur Teilnahme recht herzlich eingeladen sind, finden die Feuerwehrdienstvorschriften unter Beachtung der Grundsätze der Unfallverhütungsvorschriften Anwendung.

 

Der Leistungsnachweis wird nach den Vorgaben des Verbandes der Feuerwehren NRW (http://www.vdf-nrw.de/leistungsnachweis/material/) mit folgenden Inhalten durchgeführt:

  • dem feuerwehrtechnischen Teil, Zeit: 300 Sekunden
  • dem Anlegen von Knoten und Stichen, Zeit: 180 Sekunden
  • der schriftlichen Beantwortung von Fragen, Zeit: 300 Sekunden/3 Fragen je TN
  • dem Erste Hilfe Teil, Zeit: 300 Sekunden
  • dem Staffellauf, Zeit: 120/80 Sekunden.

Generell kann die Gruppe oder die Staffel als Einheit zum Leistungsnachweis angemeldet werden.

In dem diesjährigen Leistungsnachweis ist im praktischen Teil die Übung „Vornahme 1 Schaumrohr und 2 C Rohre, Wasserentnahme offenes Gewässer“ durchzuführen.

 

Folgende Knoten und Stiche müssen ausgeführt werden:

Zimmermannsstich,

Rettungsknoten (Pfahlstich, gesichert mit einem Spierenstich)

Mastwurf gestochen.

 

Die Fragen für den theoretischen Teil des Leistungsnachweises 2016 sind aus dem Aufgabenbereich „Recht, Allgemeinwissen, Verbandswesen, Rettungsdienst, Brennen und Löschen, Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz, Technische Hilfeleistung, ABC-Einsatz, Sprechfunk/Kartenkunde, Taktik in Einsatz und Übungen, Fahrzeug- und Gerätekunde“ des Fragenkatalogs des VdF NRW entnommen. Dieser kann ebenfalls unter http://www.vdf-nrw.de/leistungsnachweis/material/ heruntergeladen werden.

 

Für die Übungsmöglichkeit „Erste Hilfe“ ist dieses Jahr vorgesehen:

Überprüfung der Vitalfunktion

„Patient“ in stabile Seitenlage positionieren.

 

Als Anlage dieser Information steht der Meldebogen zum Download bereit. Beachtet bitte, dass die Teilnahme der Einheiten natürlich das Einverständnis des Leiters der Feuerwehr voraussetzt. Daher entweder die Anmeldungen zentral über den LdF oder direkt über die Einheiten mit dem Einverständnis des LdF an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden. Nach Eingang werden die Startzeiten mitgeteilt, die wir durch den parallelen Start von jeweils 5 Einheiten sehr straffen können.

 

Ferner benötigen wir Unterstützung bei der Suche nach Schiedsrichtern. In Fragen kommen Feuerwehrangehörige mit Gruppenführerqualifikation, die uns an den Stationen unterstützen. Die Leiter der Feuerwehren sind aufgerufen, jeweils 2 Feuerwehrangehörige als Schiedsrichter zu melden. Interesse? Dann bitte über die LdF eine Info an uns. Für diesen Personenkreis erfolgt dann in Kürze ein Besprechungstermin, in dessen Rahmen wir den Tagesablauf organisieren werden.

 

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und auf einen schönen Tag in Rommerskirchen.

 

Im Namen des geschäftsführenden Vorstandes.

Stefan Meuter

Freitag, 05 Februar 2016 12:05

BHKG statt FSHG

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Was ist neu für die Feuerwehren?

In unzähligen Informationsveranstaltungen vermittelt der Verband der Feuerwehren NRW die Inhalte "unseres" neuen Gesetzes. In Kürze erhaltet Ihr in Euren Einheiten dieses Plakat mit den wichtigsten Neuerungen. Vorab haben wir es als Download dieser Nachricht begefügt.

An dieser Stelle möchten wir uns ausdrücklich für die höchst professionelle Arbeit des VdF NRW bedanken: ob Schulungsmaßnahme oder Materialien in dieser Sache - sehr gut vorbereitet, organisiert, gestaltet und durchgeführt.

Daumen hoch und weiter so! Vielen Dank dafür!

Samstag, 11 April 2015 17:15

Leistungsnachweis 2015 - Mach mit !

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Das Wetter wird schöner, die Tage länger – eine gute Gelegenheit für die Feuerwehrangehörigen aus dem gesamten Rhein-Kreis Neuss für den bevorstehenden Leitungsnachweis zu trainieren.

Feuerwehrangehörige müssen bei jedem Einsatz ihr Können und ihre Leistungsfähigkeit beweisen. Jeder Handgriff muss sitzen und ein gutes Teamwork ist entscheidend für den Einsatzerfolg. Neben diesen Prüfungen im Feuerwehralltag gibt es aber auch die Möglichkeit des Leistungsnachweises um sich somit auf sportliche Weise im Wettstreit zu messen. Wer kann den Löschangriff einer neunköpfigen Gruppe am schnellsten ausführen? Wer beantwortet eine Vielzahl an Fachfragen mit den wenigsten Fehlern?

Am 20. Juni findet der Leistungsnachweis der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss statt. Austragungsort ist der Sportplatz „am Frohnhof“ in Rommerskirchen Nettesheim. Der Löschzug Nettesheim ist nun schon zum zweiten Mal Ausrichter und gleichzeitig nutzen die Nettesheimer diesen Tag, um Werbung für Ihre Jugendfeuerwehr zu machen.

Für den feuerwehrtechnischen Teil hat unser Kreisbrandmeister Norbert Lange bereits einen Schaumangriff festgelegt. Obligatorisch dazu kommt der Teil mit Fragen aus dem Katalog des vdf-nrw.deund es werden Knoten und Stiche abgeprüft. Der Staffellauf ist nach den neuen Richtlinien ohne Hindernisse zu absolvieren. Wie schon im Vorjahr ist auch eine Aufgabe in Erster Hilfe Teil der Prüfung. Hier wird das korrekte Anlegen eines Druckverbandes am Arm sowie eine Armschlaufe bewertet.

Der Leistungsnachweis wird nach den Richtlinien des vdf NRW durchgeführt. Auf der Internetseite unseres Dachverbandes www.vdf-nrw.de kannst Du Dir unter „Leistungsnachweis“ alle wichtigen Unterlagen ansehen und Dein Wissen in einem Onlinetest abfragen.

Ein besonderer Anreiz bei unserem Leistungsnachweis liegt in der flexiblen Mannschaftsstärke. Sowohl als Gruppe, wie auch als Staffel mit nur sechs Teilnehmern kann gestartet werden.

Nach den Prüfungen bemühen wir uns um eine zeitnahe Ausgabe der Urkunden und Abzeichen. Natürlich sind auch wieder die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehren aus den umliegenden Städten und Kreisen recht herzlich zu uns in den Rhein-Kreis Neuss eingeladen.

Der Leistungsnachweis findet in 10 Wochen statt. Es ist also genau der richtige Moment für Eure Anmeldung und noch genügend Zeit zur Vorbereitung. Anmeldungen können an Werner Rieck (kfvneusDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Marcus Frohn (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gerichtet werden. Nutzt hierzu bitte das auf unsere Internetseite www.vdf-rkn.de in dieser News hinterlegte Anmeldeformular. Für Rückfragen stehen Euch die beiden genannte Kollegen ebenso zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Euch ! Im letzten Jahr waren es knapp 200 Feuerwehrangehörige, die Ihr Können unter Beweis gestellt haben.

Du warst noch nie dabei ? Dann mache Werbung in Deinem Löschzug; suche Mitstreiter für eine Staffel oder Gruppe und dann los !

Und wie in jedem Jahr suchen wir natürlich auch wieder Schiedsrichter. Wer uns an diesem Tag helfen kann – bitte kurze Info an Werner Rieck oder Marcus Frohn. Vielen Dank für Eure Unterstützung !

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Die Einsätze der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss beschränken sich schon seit Jahrzehnten nicht mehr nur alleine auf das Löschen von Bränden. Die Technische Hilfeleistung und hier besonders die Bewältigung von Gefahrenlagen mit Atomaren, Biologischen und Chemischen Gefahrstoffen hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.

Gefahrstoffe können selbst in winzigen Konzentrationen gefährlich sein. Eine Gefährdung durch Gefahrstoffe muss die Feuerwehr durch Messung oder andere geeignete Methoden ermitteln. Stoffgrenzwerte bilden hier eine wichtige Grundlage der Gefährdungsbeurteilung. Zur sicheren Messung von Gefahrstoffen sind exakte Messgeräte und spezialisierte Probenahmegeräte notwendig; aber auch eine gut strukturierte Leitung und Organisation dieser Messeinheiten.

Zudem erlangen die Protokollierung und damit die nachgehende Beurteilung und Überprüfung von Entscheidungen des Einsatzleiters, immer mehr Bedeutung.

Diese Aufgabe kommt im Rahmen eines Feuerwehreinsatzes mit ABC-Gefahrstoffen der sogenannten Messleitung zu. Aufgabe dieser Messleitung ist es, alle Ergebnisse zusammenzutragen, vorbereitend zu interpretieren und diese an die Einsatzleitung für organisatorische und taktische Maßnahmen zu übermitteln.

Um dieser Aufgabe der Messleitung, die eine originäre Aufgabe jeder Feuerwehr im Rhein-Kreis Neuss ist, gerecht zu werden, bedarf es entsprechender Ausrüstung und Ausbildung.

Im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss, hat der Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss e.V. für jede der acht Feuerwehren einen "Messleitungskoffer" beschafft, der die erforderlichen Unterlagen für die Arbeit einer Messleitung enthält. Diese Koffer wurden durch die Feuerwehr Neuss unter Federführung von Gilbert Hoffmann zusammengestellt und die Anschaffungskosten in Höhe von 3.500€ durch den Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss e.V. übernommen.

"Die Messkoffer bilden eine Grundlage für ein einheitliches Arbeiten der Messleitungen in den Feuerwehren im Rhein-Neuss und ich freue mich, dass der Verband mit seiner Anschaffung die Feuerwehren hierbei unterstützen kann. Gerade Einsätze, bei denen es um die Messung von Gefahrstoffen geht, machen nicht an Stadt- oder Gemeindegrenzen halt. Hier ist eine einheitliche Arbeit der Feuerwehren untereinander entscheidend für den Einsatzerfolg und die Messkoffer bilden hierbei eine Grundlage." betont der Verbandsvorsitzende Stefan Meuter, der am Mittwoch Abend auf der Feuerwache in Neuss die Messkoffer den Vertretern der Wehren übergab.

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Gegen Grippe sollten sich jetzt vor allem ältere Menschen über 60 Jahre, Schwangere, Personen mit Grunderkrankungen wie Diabetes oder Asthma sowie medizinisches Personal impfen lassen. Dazu riefen Robert Koch-Institut, Paul-Ehrlich-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bereits Ende September diesen Jahres gemeinsam auf.

Zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren wird die freiwillige Grippeschutzimpfung gerade den Feuerwehren empfohlen.

Die Schutznotwendigkeit ist somit nicht beschränkt auf alte und wenig resistente oder Personen mit Vorerkrankungen, sondern bezieht sich auch auf gesundes und widerstandsfähiges Personal der Feuerwehren.

Feuerwehrangehörige gehören vielmehr aufgrund ihrer Tätigkeit zu den Personen mit erhöhter Gefährdung.

Nachdem in der kalten Jahreszeit speziell zwischen Dezember und April das Risiko des vermehrten Auftretens einer Grippeerkrankung besteht und es die Möglichkeit gibt, sich dagegen zu schützen, kann aus ärztlicher Sicht der Schutz durch eine Impfung nur dringend empfohlen werden. Kontraindikationen sind gering und können beim Hausarzt erfragt werden.

Die Kosten für diese Impfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, lediglich privat Versicherte müssen die Impfung selbst bezahlen.

Viele Feuerwehren gehen dazu über, ähnlich wie die Grippeimpfungen in den Unternehmen, Impfaktionen in den Feuerwehren anzubieten. Diese Kosten müssen dann von den Gemeinden getragen werden; jedoch erspart dies den Weg zum Hausarzt und jede Aktion für die Gesundheit der Feuerwehrangehörigen ist eine Investition, die sich lohnt !

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Die Starkregenfälle am Montag abend haben zu vermutlich ca. 8000 Einsatzstellen im Münsterland geführt. Besonders betroffen sind die Stadt Münster und der Kreis Steinfurt. Bis zum frühen Dienstag nachmittag konnten mehr als 5000 Einsatzstellen abgearbeitet werden. Insgesamt waren und sind ca. 2000 Feuerwehrleute aus allen Teilen des Landes Nordrhein-Westfalen im Einsatz.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren in Münster und im Münsterland wurden bereits gestern abend von Einheiten aus den nicht betroffenen Gebieten des Regierungsbezirks Münster und aus dem benachbarten Niedersachsen unterstützt. Im heutigen Tagesverlauf wurden bisher eingesetzte Kräfte nacheinander von Bereitschaften der vorgeplanten überörtlichen Hilfe aus den Regierungsbezirken Detmold und Arnsberg abgelöst. Es ist vorgesehen, dass ab dem frühen Mittwoch morgen eine weitere Ablösung durch Bereitschaften aus dem Regierungsbezirk Köln erfolgt.
Angeforderte Unterstützung im Bereich der mobilen Führungsunterstützung mit Kräften aus dem Rhein-Kreis Neuss, brauchte heute jedoch nicht nach Münster abzurücken.

Bernd Schneider, Stellv. Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren in NRW, betont die Leistungsfähigkeit der Feuerwehreinheiten der landesweit vorgeplanten überörtlichen Hilfe. "Nach den verschiedenen Einsatzlagen der vergangenen Monate wie Elbe-Hochwasser, Sturm "Ela" und nun die Hochwasserlage im Münsterland haben unsere Einheiten Praxiserfahrungen gesammelt. In fremden Einsatzregionen bedarf es eingeübter Verfahren und funktionierender Führungsstrukturen. So können die Feuerwehren sich effektiv gegenseitig unterstützen. Diese leistungsfähigen Strukturen auf Knopfdruck alarmieren zu können, ist bisher nur in NRW möglich."

Die Einheiten der vorgeplanten überörtlichen Hilfe ermöglichen es, in Extremsituationen besonders betroffene Gebiete mit Personal und Material zu unterstützen. Eingerichtet wurden die Einheiten landesweit von den Bezirksregierungen unter Federführung des Ministeriums für Inneres und Kommunales NRW. "Die Zusammenarbeit zwischen Innenministerium, Bezirksregierungen und kommunalen Feuerwehren erfolgt mit gemeinsamem Willen zum Erfolg und gegenseitigem Vertrauen. Nur so ist es möglich geworden, so effektiv und schnell den Menschen in den betroffenen Gebieten helfen zu können", bilanziert Bernd Schneider.

Bei einigen Feuerwehren sind auch Einsatzfahrzeuge des Bundes stationiert. Die in Nordrhein-Westfalen stationierten Löschgruppenfahrzeuge des Bundes sind allesamt inzwischen ca. 25 Jahre und älter. Bernd Schneider: "Das Land NRW, Städte und Gemeinden kommen ihren Aufgaben weitestgehend nach. Doch die Bundesfahrzeuge der Feuerwehren fallen nach und nach auseinander. Deren Einsatzbereitschaft ist vielfach nur noch sehr eingeschränkt gegeben. Während in einigen anderen Bundesländern neue Bundesfahrzeuge stehen, haben die NRW-Feuerwehren bisher keine Ersatzbeschaffungen erhalten. Hier besteht dringender Handlungsbedarf!"