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Polizei und Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz für jeden von uns - und doch werden sie mitunter an ihrer Arbeit gehindert, beleidigt oder angegriffen. Mit der Kampagne "Stark für Dich. Stark für Deutschland" möchte das Bundesministerium des Innern das gesellschaftliche Klima gegenüber uniformierten Polizei- und Rettungskräften verbessern.

Es ist ein Paradox. Allgemein werden Polizei- und Rettungskräfte hoch angesehen, und die meisten Bürgerinnen und Bürger vertrauen ihnen. Für viele ist es ein Kindheitstraum, bei der Polizei oder der Feuerwehr zu arbeiten. Und trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Teile der Bevölkerung den Polizei-und Rettungskräften im Alltag keinen Respekt entgegenbringen, sie an ihrer Arbeit hindern oder sogar Gewalt gegen sie anwenden. Für den Rettungsdienst, die Feuerwehr aber auch die Polizei gehören Pöbeleien, Beschimpfungen aber auch Bedrohungen und körperliche Übergriffe mittlerweile zum Berufsalltag.

„Durch die Kampagne wird sofort sichtbar, mit wie viel Passion die Polizei und Rettungskräfte ihren Beruf ausüben und welche Anstrengungen die Einsatzkräfte tagtäglich auf sich nehmen, um uns zu schützen.“, freut sich Stefan Meuter, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss. „Aufbauend auf im letzten Jahr gestartete Image- und Werbekampagne des Landes „Für mich – für alle“ ist diese Bundes-Kampagne ein wichtiger Baustein, um in unser Bevölkerung das Bewusstsein für einen respektvollen Umgang zu schaffen und zu erklären, wofür wir da sind und was wir machen. So sei auch beispielhaft genannt, dass Modernisierungen und Fahrzeuganschaffungen für unsere Hilfskräfte kein neues Spielzeug für uns sind, sondern eine Anschaffung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, die von uns nur bedient werden. Die Einstellung alleine zu dieser Thematik ist für mich auch eine Form des Respekts vor unserer Arbeit.“

Unsere Polizei- und Rettungskräfte stehen mit ihrem Handeln dafür ein, dass dieses Vertrauen berechtigt ist. Sie handeln verlässlich und rechtsstaatlich und verdienen dafür Vertrauen. Im Sinne des Grundgesetzes sorgen sie zum Schutz der Würde des Menschen, seiner Freiheit und Unversehrtheit für Sicherheit und Ordnung.

Sie helfen, sie schlichten und sie schützen uns. Dabei ist es ihnen egal, wer man ist, woher man kommt oder was man denkt. Das macht ihre Aufgabe so wichtig und wertvoll für die Gesellschaft.

Mit der Kampagne für uniformierte Polizei- und Rettungskräfte möchte das Bundesministerium des Innern den Respekt gegenüber denen stärken, die tagtäglich ihren Kopf für uns hinhalten. Die Umsetzung der Kampagne erfolgt zielgruppengerecht durch emotionale TV-Spots, aber auch durch Online-Maßnahmen sowie durch die Platzierung von packenden Motiven in ausgewählten Städten.

 

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Obwohl jeder zu wissen scheint, wie gegrillt wird, gibt es jedes Jahr mehr als 4.000 (!) Grillunfälle. Auch Folgebrände sind keine Seltenheit. Häufig sind Brandbeschleuniger wie Spiritus oder nicht abgelöschte Grillkohle die Ursache.

Je mehr Menschen sich aktiv an der Aufklärungsarbeit beteiligen, umso weniger Grillunfälle wird es geben. Daher bitte weitersagen!

Spiritus wird häufig in Tankstellen und Geschäften direkt neben sicheren Grillanzündern zum Verkauf angeboten. Meist ist der Spiritus leider billiger. Jeder ist aufgerufen, in seinem Umfeld vor dieser so häufig unterschätzen Gefahr zu warnen, denn Grillunfälle sind zu 100% vermeidbar!

Prof. Dr. med. Henrik Menke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e. V., warnt vor Grillunfällen durch den Einsatz von Brandbeschleunigern wie Spiritus, Benzin, Terpentin oder Petroleum: „Kaum jemand weiß, dass diese Grillunfälle jedes Jahr bei ca. 400 Betroffenen schwerste, schmerzhafte Brandverletzungen und traumatische Erfahrungen hinterlassen. Kinder sind aufgrund ihrer Körpergröße besonders gefährdet. 50 % und mehr verbrannte Körperoberfläche sind keine Seltenheit.“

Wir geben Tipps zum sicheren Grillen:

Grill kippsicher und windgeschützt aufstellen

Niemals flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin verwenden – weder zum Anzünden noch zum Nachschütten – Explosionsgefahr!

Feste, geprüfte Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden

  • Grill stets beaufsichtigen
  • Kinder nicht in die Nähe des Grills lassen – Sicherheitsabstand von 2 bis 3 Metern!
  • Grill nicht von Kindern bedienen oder anzünden lassen
  • Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grillfeuers bereithalten
  • Brennendes Fett niemals mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen
  • Nach dem Grillen das Grillgerät weiter beaufsichtigen, bis die Glut vollständig auskühlt ist
  • Nicht in geschlossenen Räumen grillen und den Grill niemals zum Auskühlen ins Haus stellen – Vergiftungsgefahr!
  • Gasgrills mit doppeltem Druckregler und Schlauchbruchsicherung betreiben, um Stichflammen zu vermeiden!

Weitere Informationen im Erklärfilm https://www.youtube.com/watch?v=M-A3oIaeC_g und unter www.paulinchen.de !

Bildmaterial: http://www.bfb-cipi.ch/ Beratungsstelle für Brandverhütung

Donnerstag, 24 November 2016 07:29

Alle Jahre wieder - Brände in der Adventszeit

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Flackernde Lichter verbreiten in der dunklen Adventszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Kerzenschein ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit. Die Feuerwehren appellieren an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren: „Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit mehrere tausend folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen und die größere Verbreitung von Rauchmeldern vermieden werden könnten“, erklärt Stefan Meuter, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss.
Die Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss informieren zu diesem ersten Adventswochenende über die Brandrisiken in der Vorweihnachtszeit. „Unachtsamkeit etwa beim Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände“, ergänzt Kreisbrandmeister Norbert Lange. „Diese Brände werden meist viel zu spät entdeckt und führen dann oft zu Personenschäden durch Rauchgasvergiftungen.“   Ausgetrocknete Christbäume und Adventsgestecke sind in der Weihnachtszeit häufig Verursacher dieser Wohnungsbrände. Brennende Kerzen auf Tischgestecken und an Tannenbäumen verursachen „alle Jahre wieder“ Sachschäden in Millionenhöhe. Im schlimmsten Fall sind Verletzte und Tote die Folgen. Vom ersten Entzünden einer Tannennadel bis zum lichterlohen Brennen des Baumes vergehen nur wenige Sekunden. Eine trockene Tanne verbrennt so schlagartig, dass Löschversuche oft vergeblich bleiben. Noch größer ist die Gefahr, die von Adventsgestecken ausgeht. Dieser vorweihnachtliche Kerzenschmuck, der schon zu diesem Wochenende die Räume schmückt, ist bis zum Weihnachtsfest so extrem ausgetrocknet, dass oft schon ein kleiner Funke die Gestecke in Brand stecken kann.
Damit es gar nicht erst so weit kommt, geben die Experten folgende Tipps:
 

  • Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen. Auch nicht „nur mal kurzfristig" in das benachbarte Zimmer gehen. Achtung: Vor dem Verlassen des Raumes immer Kerzen löschen. Besondere Vorsicht gilt, wenn Kinder oder Haustiere dabei sind. Sie könnten durch Unachtsamkeit einen Brand auslösen oder sich schwer verbrennen.
  • Niedergebrannte Kerzen müssen rechtzeitig ausgewechselt werden, damit sie nicht die leicht entflammbaren Materialien wie Tannennadeln oder Schleifen in Brand setzen können. Sehr empfehlenswert sind Sicherheitskerzen, denn die gehen zum Ende hin von selbst aus.
  • Kerzengestecke und Tannenbäume nur in ausreichendem Abstand zu leicht brennbaren Materialien, wie zum Beispiel Gardinen, aufstellen. Die Kerzen müssen in feuerfesten Haltern stabil stehen, so dass sie nicht umfallen können.
  • Die Unterlage eines Adventsgesteckes sollte nichtbrennbar und ein Tannenbaumfuß standsicher sein. Ein mit Wasser gefüllter Tannenbaumfuß bringt zusätzliches Gewicht und verzögert die Austrocknung.
  • Im Raum sollte Luftzug vermieden werden. Hierbei können leicht entflammbare Materialien schnell Feuer fangen.
  • Glühende Dochtteilchen können auch noch nach Stunden einen Adventskranz oder Tannenbaum in Flammen aufgehen lassen. Daher nie die Kerzen auspusten, sondern immer auslöschen. Dabei einen Kerzenlöscher verwenden.
  • Elektrische Lichter sind wesentlich sicherer als "echte" Kerzen. Beim Kauf sollte immer ein Produkt mit Sicherheits-Prüfzeichen (VDE, GS) gewählt werden.
  • Neben dem Adventskranz oder Tannenbaum sollte ein großer Wassereimer aufgestellt werden, sofern kein Feuerlöscher vorhanden ist. So kann im Brandfall sofort gehandelt werden.
  • Bei einem Brand, sofort den Gefahrenbereich verlassen und die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 anrufen.
  • In jedem Fall sofort das Gebäude verlassen. Achtung: andere Mitbewohner informieren und Kindern, Älteren und Kranken beim Verlassen des Hauses helfen.

In der Wohnung angebrachte Rauchmelder bieten nicht nur in der Vorweihnachtszeit einen ausreichenden Schutz für die Bewohner. Gerade Schwelbrände, die die Brandopfer nachts im Schlaf überraschen, gehen mit der Entwicklung von hochgiftigem Rauch einher, der leider häufig Todesursache ist. Denn im Schlaf ist der Geruchssinn der Menschen stark eingeschränkt, so dass ein rechtzeitiges Bemerken des Brandes oft nicht möglich ist. Daher sind Rauchmelder auch ein ideales Geschenk für die Liebsten. Und das nicht nur in Verbindung mit der Rauchmelderpflicht.

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Vom 14. bis 18. November 2016 wirbt die Landesregierung mit vielen Aktionen für ein respektvolles Miteinander

Die Landesregierung möchte die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen für das Thema Respekt sensibilisieren. Denn Respekt ist nicht selbstverständlich, sondern muss aktiv gelebt und vorgelebt - manchmal sogar verteidigt werden. Es sei ein beunruhigendes Alarmzeichen, dass Respektlosigkeit immer mehr um sich greife, zeigte sich Ministerpräsidentin Hannelore Kraft besorgt. Daher startet die Landesregierung ab 14. November 2016 zusammen mit Kirchen, Gewerkschaften, Sozialverbänden und zahlreichen zivilgesellschaftlichen Gruppen die „Woche des Respekts“.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sagte zum Auftakt der „Woche des Respekts“: „Zusammenhalt kommt nicht von alleine. Er braucht den Respekt voreinander und im Umgang miteinander. Aber der fehlt immer häufiger. Beispiele dafür sind die Übergriffe auf Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte oder das Mobbing in Schulen oder am Arbeitsplatz. Und auch das, was sich im Netz in den sozialen Medien abspielt, in einer respektlosen, hasserfüllten Sprache, ist immer auch ein Angriff auf den Zusammenhalt in unserem Land. Respekt ist wichtig für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. In der ‚Woche des Respekts‘ wollen wir die gegenseitige Achtung und das Miteinander stärken. Wir wollen aber auch klar machen, wo Respektlosigkeit beginnt und zeigen, dass fehlender Respekt Konsequenzen hat.“

An die Bürgerinnen und Bürger in NRW gerichtet sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft: „Meine Bitte – machen Sie mit. Bringen Sie sich ein. Nutzen Sie die Woche und sprechen Sie mit Kolleginnen und Kollegen oder Nachbarn über Respekt. Wo er Ihnen begegnet, wo er Ihnen fehlt. Wir können ein Zeichen für mehr gegenseitige Achtung und mehr Wertschätzung setzen!“ Bürgerinnen und Bürger können ihr ganz persönliches Zeichen für mehr Respekt setzen. Sie sind dazu aufgerufen, Fotos oder Videos von sich mit einer persönlichen Geste oder Botschaft „für mehr Respekt“ auf www.respekt.nrw hochzuladen.

 

Montag, 22 August 2016 10:37

Sicher sein trotz Katastrophe

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Eine verheerende Hochwasserkatastrophe hat im Frühsommer 2013 nach wochenlangem Regen ganze Landstriche in Süd-, Ost- und Norddeutschland heimgesucht.

Ortschaften verschwanden bis zu den Dächern der Häuser in den Fluten, zehntausende Einsatzkräfte und Freiwillige kämpften mit Sandsäcken gegen das Wasser. Dörfer und Stadtteile mussten evakuiert werden und die Bürger konnten nur das Nötigste mitnehmen.

Katastrophen gehören zum Leben. Fast täglich können wir über Katastrophen und größere Schadensereignisse in den vielfältigen Medien lesen und nehmen die Bilder von Zerstörung und Leid wahr. Dabei gibt es nicht nur die großen Katastrophen, die ganze Landstriche für lange Zeit betreffen. Ein örtlicher  Starkregen, ein schwerer Sturm, in der Folge ein Stromausfall oder ein Hausbrand können für jedes Individuum, jede Familie eine ganz persönliche Katastrophe auslösen, die es zu bewältigen gilt.

Ist ein Notfall erst eingetreten, ist es für Vorsorgemaßnahmen meist zu spät. Wenn es brennt, müssen Sie sofort reagieren. Wenn Sie und Ihre Familie evakuiert werden müssen, können Sie nicht erst beginnen, Ihr Notgepäck zu packen.

Nehmen Sie sich die Zeit, über Ihre persönliche Notfallplanung nachzudenken. Die Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe soll Ihnen helfen, Ihren persönlichen Notfallplan zu entwickeln.

Sie kann unter http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/VorsorgefuerdenKat-fall.html heruntergeladen werden und wir haben sie dieser Nachricht beigefügt.

Montag, 22 August 2016 10:37

Sicher sein trotz Katastrophe

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Eine verheerende Hochwasserkatastrophe hat im Frühsommer 2013 nach wochenlangem Regen ganze Landstriche in Süd-, Ost- und Norddeutschland heimgesucht.

Ortschaften verschwanden bis zu den Dächern der Häuser in den Fluten, zehntausende Einsatzkräfte und Freiwillige kämpften mit Sandsäcken gegen das Wasser. Dörfer und Stadtteile mussten evakuiert werden und die Bürger konnten nur das Nötigste mitnehmen.

Katastrophen gehören zum Leben. Fast täglich können wir über Katastrophen und größere Schadensereignisse in den vielfältigen Medien lesen und nehmen die Bilder von Zerstörung und Leid wahr. Dabei gibt es nicht nur die großen Katastrophen, die ganze Landstriche für lange Zeit betreffen. Ein örtlicher  Starkregen, ein schwerer Sturm, in der Folge ein Stromausfall oder ein Hausbrand können für jedes Individuum, jede Familie eine ganz persönliche Katastrophe auslösen, die es zu bewältigen gilt.

Ist ein Notfall erst eingetreten, ist es für Vorsorgemaßnahmen meist zu spät. Wenn es brennt, müssen Sie sofort reagieren. Wenn Sie und Ihre Familie evakuiert werden müssen, können Sie nicht erst beginnen, Ihr Notgepäck zu packen.

Nehmen Sie sich die Zeit, über Ihre persönliche Notfallplanung nachzudenken. Die Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe soll Ihnen helfen, Ihren persönlichen Notfallplan zu entwickeln.

Sie kann unter http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/VorsorgefuerdenKat-fall.html heruntergeladen werden und wir haben sie dieser Nachricht beigefügt.

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Diese Ergebnisse sind ein Auszug aus dem „Trust in Professions Report 2016“ des GfK Vereins.

Die Studie wurde international in 26 weiteren Ländern durchgeführt. Die wichtigsten Ergebnisse daraus: die Deutschen vertrauen Feuerwehrleuten und Sanitätern am meisten!

„Ein Ergebnis, welches uns natürlich sehr freut, zumal wir in dieser Umfrage seit Jahren in den obersten Rängen des Vertrauens mitspielen.“, so der Vorsitzende Stefan Meuter. „Zwar zeigt uns das Tagesgeschäft durch eine Anhäufung von Fragen, Beispiel „Warum nachts mit Sirene oder warum so viele Autos für ein Feuer?“, dass die Bevölkerung auch unser Handeln kritisch hinterfragt. Darum ist Öffentlichkeitsarbeit in der Feuerwehr heute ein wichtiger Baustein unserer täglichen Arbeit. Aber vertrauen sollte man uns; und dass es die Bevölkerung tut, zeigt diese Umfrage.“

Mittwoch, 10 Februar 2016 12:14

11.Februar ist Tag des Notrufs

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Ein Europa – eine Notrufnummer: 112

Wenn schnelle professionelle Hilfe gefragt ist, sei es bei einem Wohnungsbrand, einem Verkehrsunfall mit Verletzten, oder aber bei einem Unwetter mit umgeknickten Bäumen. Wer die Nummer 112 wählt setzt einen Notruf ab und gelangt gleich automatisch in die jeweiligen Leitstellen, von wo aus das geschulte Personal die benötigten Einsatzkräfte zu der Unglücksstelle sendet.

Was aber immer noch die wenigsten wissen, dass unter der gebührenfreien Notrufnummer 112 in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die Notrufzentrale genauso erreichbar ist. Neben den EU-Staaten gilt sie auch in der Türkei, der Schweiz, Serbien, Island, die Färöer-Inseln, Liechtenstein, Norwegen, Andorra, Monaco und San Marino.

Die Vorteile des Euronotrufs liegt darin das man sich keine weiteren Notrufnummern merken muss. Sie funktioniert beim Mobilfunknetz mit eingelegter SIM-Karte ohne Guthaben.

Falls das eigene Handy einmal nur Notrufe anzeigen sollte, bedeutet das, dass das eigene Handynetz keinen Empfang hat, aber Notrufe können über ein anderes Handynetz an die Notrufzentralen geleitet werden. Und wer kein eigenes Handy hat, kann trotzdem ohne PIN und Tastensperre den Notruf 112 an einem fremden Handy wählen.

Bis vor einigen Jahren konnte der Notruf noch ohne SIM-Karte erreicht werden. Dadurch gingen leider viel zu viele „Spaßanrufe“ ein. Das deutsche Bundeswirtschaftsministerium beschloss im Sommer 2009 das nur noch mit eingelegter SIM-Karte die Notrufverbindung erreichbar ist. Gleichzeitig kann dadurch auch der Anrufer identifiziert werden.

Was sind nun die wichtigsten Informationen für den Menschen am anderen Ende der Leitung?• Was ist passiert?

Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sonstige technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge alarmiert – beim Müllcontainerbrand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, beim Zimmerbrand mit einem Löschzug.

• Wo ist es passiert?

Hier ist nicht nur die möglichst genaue Straßenbezeichnung samt Hausnummer (wenn zutreffend) hilfreich, sondern auch der Ort, in dem der Notfall passiert ist. Häufig werden durch die Leitstellen große Gebiete bearbeitet, in dem es dann mehr als eine „Hauptstraße“ oder „Bahnhofsstraße“ gibt. Die Nennung des Ortes vermeidet, dass in mehreren Gemeinden Rettungskräfte alarmiert werden.

• Wie viele Verletzte/betroffene Personen sind es?

Vom einzelnen Fußgänger bis zum vollbesetzten Schulbus – abhängig von der Anzahl der gefährdeten Menschen werden unterschiedlich viele Rettungsmittel benötigt. Wenn die Leitstelle dies bereits beim Notruf erfährt, kann sie zielgerecht alarmieren.

• Wer ruft an?

Gerade, wenn eine Einsatzstelle beispielsweise beim außer Kontrolle geratenen Lagerfeuer im Wald schwer von außen zu finden ist, ist es für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn die Leitstelle den Anrufer nochmals kontaktieren kann.

• Warten auf Rückfragen?

Aufregung und Anspannung sind normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wichtige Angabe vergessen hat, werden die routinierten Leitstellenmitarbeiter dies abfragen. Daher sollte man nie als erster auflegen, sondern warten, bis die Notrufstelle erklärt hat, dass sie alle Informationen hat. 
 
Bildnachweis: T.Grosser JUH

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