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Freitag, 27 Januar 2017 19:29

Wichtige und intensive Zusammenarbeit

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Seit der viele Jahre zurückliegenden letzten Klausurtagung hatte es in der Feuerwehr-Führungsriege personelle Veränderungen gegeben. Unter der Organisation des 1. Vorsitzenden des Verband der Feuerwehren, stellv. Kreisbrandmeister Stefan Meuter, trafen sich Kreisbrandmeister Norbert Lange und die Leiter der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss, Joachim Elblinger (FW Neuss), Udo Lennartz (FW Grevenbroich), Bernd Eckhardt (FW Dormagen), Herbert Derks (FW Meerbusch), Frank Baum (FW Korschenbroich), Andreas Kalla (FW Kaarst), Heinz-Dieter Abels (FW Jüchen) und Werner Bauer (FW Rommerskirchen), zu dieser zweitägigen Veranstaltung.

In den turnusmäßig alle 3 Monate stattfindenden Besprechung des Kreisbrandmeisters mit den Leitern der Feuerwehren können in der Regel nur die aktuellen dienstlichen Belange besprochen werden. Wichtige Themen wie die interkommunale Zusammenarbeit, Maßnahmen zur Förderung des Ehrenamtes in den Freiwilligen Feuerwehren, Absprachen zur Optimierung gegenseitiger Hilfe, die Ausbildung auf Kreisebene und viele weitere Themen, konnten während der Klausurtagung in der erforderlichen Tiefe besprochen und abgestimmt werden.

Am Ende der Klausurtagung waren sich die Teilnehmern einig, dass die benötigte Zeit für komplexe intensive Erörterungen mit Planungen nur im Umfeld solcher Veranstaltungen zur Verfügung steht. Dass die Klausurtagung auch dem besseren Kennenlernen der erst vergleichsweise kurz in der Verantwortung stehenden Leiter der Feuerwehren diente, ist ebenso positiv wie wichtig.

Es war das gute Gefühl, etwas geschafft zu haben, dass die Teilnehmer der Klausurtagung vereinbarten, Arbeitstreffen mit ausreichendem Zeitansatz zukünftig jährlich durchzuführen.

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Am Mittwoch, den 14. Dezember 2016 hat die Wachabteilung 2 der Feuerwache Neuss den Hauptbrandmeister Michael Muys in seiner letzten Dienstschicht als Feuerwehrmann auf der Feuerwache begleitet. 

Der verdiente Hauptbrandmeister, der nunmehr 36 Jahre lang Berufsfeuerwehrmann ist und auch in der Zeit davor im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr stand, wird zum Ende des Jahres seinen wohlverdienten Ruhestand antreten. 
Es ist guter Brauch, dass die Feuerwehrleute, die ihre letzte Dienstschicht absolvieren, im Rahmen dieser Schicht besonders geehrt werden. So wurde Michael Muys schon in den frühen Morgenstunden von den Kollegen der Wachabteilung 2 an seinem Wohnort abgeholt. Neben kleineren Einsätzen verlief der Dienst wie gewohnt. Viele Kollegen verabschiedeten sich im Laufe des Tages persönlich von Michael und es wurde oft in alten Erinnerungen geschwelgt. 
Nachmittags verabschiedete sich die Abteilung auf besondere Weise. Michael Muys war jahrelang Ausbilder bei der Feuerwehr und so lag es nahe, sein dienstliches Leben in Form eines Vortrages an der Metaplanwand darzustellen. Lustige Begebenheiten der vergangenen Jahre kamen zur Sprache. Sichtlich gerührt dankte Michael den Kollegen.
Mit einem Überraschungsgast hatte er allerdings nicht gerechnet. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Meuter, der auch Vorsitzender des Verbandes ist, erschien "plötzlich" auf der Feuerwache. Im Namen des Verbandes dankte er dem Hauptbrandmeister Muys für seinen jahrelangen Einsatz als Ausbilder in der Drehleitermaschinisten Ausbildung im Rhein-Kreis Neuss. Vielen Feuerwehrangehörigen hat ihr den Umgang mit dem teuren und sensiblen Einsatzgeräten beigebracht. Er war auch bekannt bei den Feuerwehrleuten im Rhein-Kreis Neuss, wenn es um die Vergabe von Terminen auf der Atemschutzübungstrecke ging. So konnte Stefan Meuter ihm das Ehrenzeichen des Verbandes in Bronze verleihen. Wir freuen uns sehr für unseren Kameraden Michael Muys und wünschen ihm für seinen Ruhestand alles erdenklich Gute.

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Leistungsnachweis der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss
 
Am kommenden Samstag, den 25.Juni, zeigen sich Feuerwehrangehörige aus dem Rhein-Kreis Neuss fit für den Ernstfall:
um 10 Uhr starten die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Übungen zum diesjährigen Leistungsnachweis auf der Sportanlage „Am Frohnhof“ in Rommerskirchen-Nettesheim, der vom Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss e.V. organisiert wird.
Stefan Meuter, der Vorsitzende des Verbandes, freut sich über die Anmeldung von 17 Gruppen aus den Feuerwehren: „Wir freuen uns auf die Feuerwehrangehörigen aus Korschenbroich-Liedberg, Korschenbroich, Korschenbroich-Kleinenbroich,  Neuss-Grimlinghausen, Grevenbroich-Hülchrath/Mühlrath, Grevenbroich-Neukirchen, Neuss-Hoisten, Dormagen-Stürzelberg und Düsseldorf-Hubbelrath. Zudem je 2 Gruppen aus Kaarst, Kaarst-Büttgen, Meerbusch-Osterath und Rommerskirchen-Nettesheim.“
 
Der Leistungsnachweis für die mehr als 150 teilnehmenden Feuerwehrangehörigen wird nach Landesrichtlinien durchgeführt und besteht aus einer Übung zum feuerwehrtechnischen Teil, der schriftlichen Beantwortung von Fragen, dem Anlegen von Knoten und Stichen, dem sportlichen Teil und Übungen zur Erste-Hilfe.
 
Beim Leistungsnachweis soll eine Feuerwehreinheit unter Leitung eines Einheitsführers beweisen, dass sie einen Löschangriff in verschiedenen Ausführungen in einem festgelegten Zeitraum durchführen kann. Beim Löschangriff muss innerhalb von 300 Sekunden jeder Handgriff sitzen. In Windeseile bauen die Feuerwehrangehörigen unter den Augen eines Schiedsrichterteams eine Schlauchleitung von der Wasserentnahmestelle über das Löschgruppenfahrzeug bis zum Brandort.
Mit der Beantwortung schriftlicher Fragen soll das theoretische Wissen der Einheit geprüft werden. Die Fragestellungen beziehen sich auf Inhalte aus der Grundausbildung der Feuerwehrangehörigen sowie den Unfallverhütungsvorschriften.
Beim Anlegen der Knoten und Stiche soll jeder Feuerwehrangehörige der Einheit den Nachweis erbringen, dass er die wichtigsten im Feuerwehrdienst verwendeten Knoten und Stiche kennt und anlegen kann.
Der sportliche Teil dient dem Nachweis der körperlichen Fitness. Zur Vertiefung der Kenntnisse in der Ersten Hilfe wird von jedem Teilnehmer eine entsprechende Übung durchgeführt. Dies wird vom Ärztlichen Leiter Rettungsdienst des Rhein-Kreis Neuss, Marc Zellerhoff, überprüft.
 
Um einen reibungslosen Ablauf auf den jeweiligen Stationen zu gewährleisten, sind viele helfende Hände notwendig. Diese kommen als Schiedsrichter aus allen Feuerwehren und den Hilfsorganisationen des Kreisgebietes. Die Koordination dieses Tages übernimmt die Gruppe um den Einsatzleitwagen 2 des Rhein-Kreis Neuss.
Die Gemeinde Rommerskirchen stellt wie im Jahr zuvor den Sportplatz dem Verband der Feuerwehren zur Verfügung. Ohne das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr Rommerskirchen Nettesheim und deren Jugendfeuerwehr, die vor, während und nach der Veranstaltung neben den Auf- und Abbauarbeiten, sich für die Bewirtung der Feuerwehrangehörigen und Besucher verantwortlich zeigen, ist der Leistungsnachweis nicht durchführbar. „Und hierfür möchte ich mich bei allen Beteiligten im Namen des Vorstandes recht herzlich bedanken. Große und kleine Zuschauer sind bei unserem Leistungsnachweis natürlich recht herzlich willkommen.“
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Atemschutzgeräteträger stehen in der ersten Reihe, wenn es darum geht einen Brandherd zu bekämpfen. Die Teilnehmer des Atemschutzgeräteträger Lehrgangs im Rhein-Kreis Neuss mussten beweisen, dass sie die körperliche Leistung erbringen, das theoretische Wissen erlernt haben und den nötigen Willen mitbringen, um ein Feuer aktiv zu bekämpfen. In insgesamt 28 Unterrichtsstunden wurden die Teilnehmer vorbereitet und an ihre Grenzen geführt, bevor es während der sogenannten Heißausbildung in weiteren 8 Stunden an die reale Brandbekämpfung ging. Die realistische Ausbildung ist ein wichtiger Bestandteil, um den Lehrgangsteilnehmern neben den Erläuterungen der Ausbilder auch eigene praktische Erfahrungen anzubieten. Gefahren werden hautnah erlebt und Abläufe der verschiedenen Brandphänomene prägen sich ein. Dies ermöglicht einen sicheren und effektiven Einsatz unserer Atemschutzgeräteträger im gesamten Rhein-Kreis Neuss; auch wenn das Üben und Lernen in ihren Löschzügen für die frischen Atemschutzgeräteträger jetzt erst so richtig beginnt. Wir wünschen viel Erfolg!

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In den Medien ist zurzeit immer wieder von Streitpunkten zwischen der Politik, den Verwaltungen und den Verantwortlichen der Feuerwehren bzgl. finanzieller Mittel für die Feuerwehren zu lesen.

„Wünsche der Feuerwehr empören Politik“ oder „Ernsthafte Sorgen um die Zukunft unserer Feuerwehr“ waren in den letzten Wochen Schlagzeilen, zu Beschaffungsmaßnahmen der Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss für ihre Feuerwehren.

Diese Diskussionen suggerieren beim Leser, dass es sich bei den Planern in den Feuerwehren um Menschen handelt, die mit einer durch Steuergelder prall gefüllten Kasse in ein beliebiges Autohaus gehen, um sich planlos einen Luxuswagen zu kaufen oder auf teuren Parkbänken zu sitzen. Feuerwehrhäuser für mehrere Millionen Euro werden gebaut.

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Matthias Wilbertz für 26 Jahre Ausbildung mit dem Feuerwehrehrenzeichen der Sonderstufe des Landes Nordrhein Westfalen in Silber geehrt

Gehen Sie in eine fremde Wohnung, verbinden Sie sich die Augen und versuchen Sie diese mit einer 40 Kilogramm schweren Ausrüstung möglichst schnell zu durchsuchen, Menschen zu retten und einen Brand zu bekämpfen. Gleichzeitig übermitteln Sie dem Gruppenführer per Funk Lagemeldungen und rechnen stets damit, dass Brandphänomene wie Durchzündungen oder gar Rauchgasexplosionen die Sicherheit Ihres Trupps gefährden.

Der Aufgabe, diese lebenswichtigen Fähigkeiten unserem motivierten Feuerwehrnachwuchs zu vermitteln, hat sich Matthias Wilberts über 26 Jahre innerhalb der Kreisausbildung des Rhein-Kreises Neuss mit Leidenschaft gewidmet. Das Ergebnis sind 1.232 ausgebildete Kameraden und Kameradinnen plus 14 weitere, die jetzt im Oktober ihren Lehrgang beendet haben. Mit Herz und Hand voll dabei hat Matthias stets die praktische Arbeit in den Vordergrund gestellt, vor allem die Bedeutung der Sicherheit im Einsatz betont und ist anschaulich, mit Hilfe von zahlreichen selbst durchlebten Einsatzbeispielen, darauf eingegangen, was die zukünftigen Atemschutzgeräteträger erwartet. Für sein Engagement wurde er jetzt im Rahmen einer Feierstunde beim RWE durch die Regierungsbranddirektorin Ingrid Vasen mit dem Feuerwehrehrenkreuz der Sonderstufe in Silber geehrt.

Mit seiner Pensionierung als Leiter der Werkfeuerwehr der Kraftwerke des RWE im Kreisgebiet beendet er auch seine Tätigkeit als Lehrgangsleiter der Atemschutzgeräteträgerausbildung für den Rhein-Kreis Neuss. Matthias wird dort vermisst werden, jedoch sorgte er auch hier vor und kann die Lehrgangsleitung nun an den von ihm seit 2003 aufgebauten Ko-Ausbilder Florian Korthauer, der ehrenamtlicher Angehöriger der Feuerwehr Neuss ist, übergeben.

Die 14 jetzt ausgebildeten Lehrgangsteilnehmer der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss haben sich allen Herausforderungen wacker gestellt und in 30 Stunden theoretisches und praktisches Wissen vermittelt bekommen. Gekrönt wurde der Lehrgang von der anschließenden Realbrandausbildung. Diese Erfahrung ist außerordentlich wichtig, damit der Übertrag der im Unterricht angesprochenen Gefahren und in der Praxis trainierten Verhaltensweisen auch in der konkreten Situation sicher funktioniert. Die Gelder für die sogenannte Heißausbildung wurden vom Kreistag genehmigt somit konnte diese wichtige Erweiterung seit 2014 angeboten werden. Jeder Atemschutzgeräteträger hat somit ein klares Verständnis und erste Erfahrungen, was im Einsatzfall auf ihn zukommt. Das ermöglicht schnelles, sicheres und zielgerichtetes Handeln im Einsatz und dient unserer aller Sicherheit.

Wir danken Matthias für seine Anleitung, seinen Einsatz und seinen unverwechselbaren Stil, bei dem er sich immer treu geblieben ist und wünschen Ihm einen guten Übergang in den Ruhestand.

Den ausgebildeten Kameraden wünschen wir stets erfolgreiche uns sichere Einsätze während Sie das, was Feuerwehr und Hilfsbereitschaft bedeutet vor Ort in allen Städten, Gemeinden und Dörfern des Rhein-Kreises Neuss praktizieren und leben.

Mittwoch, 24 September 2014 00:00

Tief betroffen...

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...sind die Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss über die Nachricht vom Tod des am vergangenen Wochenende verstorbenen 29-jährigen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Senden (Kreis Coesfeld, Regierungsbezirk Münster), der auf einer Einsatzfahrt durch einen Verkehrsunfall tödlich verletzt wurde.

Wir trauern mit der Familie und den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Senden.

Als Zeichen der Anteilnahme sind die Fahrzeuge der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss mit Trauerflor versehen.

Sonntag, 14 September 2014 00:00

Drei von uns

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Ein strahlender Sonn(en)tag, den viele Menschen in Parks, im Garten, bei ihrer Familie oder bei einem Besuch der letzten Schützenfeste im Rhein-Kreis Neuss in diesem Jahr verbringen.
Nur einige Kilometer weiter ist jedoch der Himmel verdunkelt; bangen die Familien der drei schwer verletzten Feuerwehrmänner weiter um die Gesundheit Ihres Vaters, Bruders oder Onkels.

Am schwersten verletzt ist Bernhard Janeck, Chef der Hildener Feuerwehr. Er wurde in eine Spezialklinik nach Bochum gebracht, berichtet Bürgermeisterin Birgit Alkenings: "Sein Zustand ist stabil. Zwei weitere Feuerwehrleute seien leichter verletzt worden und werden in der Uniklinik Düsseldorf behandelt.
Alle drei gehörten zum ersten Einsatztrupp, der offenbar noch vor einer Lagerhalle von einem Feuerball überrascht wurde. Die Familien der Verletzten werden von Notfallseelsorgern betreut. Nach fünf Stunden hatten 241 Feuerwehrleute aus der ganzen Region den Großbrand unter Kontrolle. Auch Kollegen aus Neuss unterstützen in Hilden.
Und da ist es wieder, dieses ständig unterdrückte Bewusstsein, dass sich jeden Tag und jede Nacht viele Feuerwehrangehörige auf der Welt Gefahren aussetzen um anderen Menschen zu helfen. Dass sich unser Leben von einer Sekunde zur anderen verändern kann! Viele sagen lapidar, dass dies unser Job mit sich bringt. Aber es ist immer wieder zu betonen, dass wir diesen Job ausüben, um anderen zu helfen egal, ob hauptberuflich oder ehrenamtlich.
Im Flugzeug wird bei einer Landung geklatscht. Ein Phänomen, das sicherlich mit der Faszination des Fliegens zu tun hat. Doch wo sind die Menschen, die sich der geleisteten Arbeit unserer vielen Feuerwehrangehörigen zu Dank verpflichtet fühlen. Man muss nicht andauernd Danke sagen – doch sollte uns klar sein, dass es mehrheitlich Freiwillige sind, die uns in Notsituationen zur Hilfe eilen. Sich damit der Gefahr aussetzen, die sie an den Einsatzstellen vorfinden; obwohl sie vor einigen Sekunden noch bei ihren Familien gewesen sind. Dieser gesellschaftliche Einsatz ist ständig und zu jeder Zeit zu achten.
Erst recht in diesen Stunden wo wir wissen, dass „drei von uns“ auf medizinische Hilfe angewiesen sind; weil sie helfen wollten.
Der Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss e.V. sendet unseren verletzten Kameraden aus Hilden die besten Genesungswünsche.

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