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Donnerstag, 22 Februar 2018 08:35

Kaarster bekommt Rettungsmedaille des Landes

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Ministerpräsident Armin Laschet wird am Freitag in Mönchengladbach die Rettungsmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen an 17 Retterinnen und Retter überreichen. Drei weitere Personen erhalten bei der Feierstunde für ihre Rettungstaten eine Öffentliche Belobigung.  

Die Rettungsmedaille wird seit 1951 auf der Grundlage des Gesetzes über die staatliche Anerkennung für Rettungstaten des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Mit ihr werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die unter Einsatz ihres eigenen Lebens andere Menschen aus einer lebensbedrohlichen Notlage gerettet haben.

Besonders freuen wir uns über die Ehrung eines Retters aus Kaarst: Nicolas Nowak rettete am 11. November 2016 ein Ehepaar aus einem brennenden Haus.

Wir freuen uns über diese verdiente Ehrung! Ein Vorbild für alle!

Mittwoch, 14 Februar 2018 14:17

Wissen wer kommt

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Neben den ca. 200 Berufsfeuerwehrleuten stehen kreisweit ca. 1.800 Feuerwehrleute für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Rhein Kreis Neuss mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit den 8 Feuerwehren zur Verfügung.

Sie kommen zum Einsatz, wenn der Piepser geht. Egal ob am Tag oder in der Nacht.

Viele persönliche Faktoren können diese Einsatzbereitschaft jedoch beeinflussen: Arbeitsplatz außerhalb des eigentlichen Einsatzgebietes, private Termine oder Verpflichtungen. „Kein Freiwilliger Feuerwehrmann kann rund um die Uhr einsatzbereit sein. Doch für die Personalplanung in den Feuerwehren ist dies ein entscheidender Punkt hinsichtlich der Leistungsfähigkeit einer Feuerwehr.“, so der Vorsitzende des Verbandes der Feuerwehren im Rein-Kreis Neuss, Stefan Meuter.

Aus diesem Grund werden in den Brandschutzbedarfsplanungen der Kommunen sogenannte Personalfaktoren angesetzt. Werktäglich tagsüber beispielhaft und in den Kommunen unterschiedlich, der Personalfaktor 6, wenn viele Freiwilligen Feuerwehrangehörige nicht verfügbar sind und Nachts und am Wochenende Personalfaktor 4. Wird verlangt, dass z.B. werktäglich eine Staffel (6 Feuerwehrangehörige) zur Verfügung steht, sollte die Stärke des gesamten Zuges somit bei 36 Feuerwehrangehörigen liegen, um diese statistischen Schwankungen in der Einsatzbereitschaft zu berücksichtigen. Dies ist jedoch alles sehr allgemein und berücksichtigt nicht, die wirklich aktuelle Verfügbarkeit jedes einzelnen Feuerwehrmannes. Dies zeigt sich meist erst nach dem Einsatz.

Der Verband der Feuerwehren im Rhein Kreis Neuss finanziert nun die Anschaffung einer digitalen Verfügbarkeitsanzeige für die Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss. „Divera 24/7 ist ein System, mit dem jeder Feuerwehrangehörige seine aktuelle Einsatzbereitschaft mitteilen oder terminlich vorplanen kann. Selbst ein Geofence ist möglich, d.h. ist der Feuerwehrangehörige diverse Kilometer von seinem Gerätehaus entfernt, kann der Status für ihn automatisch auf „nicht einsatzbereit“ gesetzt werden.“, so Meuter. Dies liegt aber am Willen des Nutzers.

Somit hat der Löschzugführer oder der Leiter der Feuerwehr einen aktuellen Blick in die Verfügbarkeit seiner Freiwilligen Feuerwehrangehörigen. „Selbst Warnschwellen bietet das auf einer App basierende Programm. D.h. sind zu wenig Maschinisten verfügbar, wird automatisch eine Push-Mitteilung an die Mannschaft generiert und hierauf aufmerksam gemacht.“

An- und Abwesenheit planen, Termine koordinieren, Umfragen erstellen, Automatisierung mit Geofences, Personal-/Funktionsmangelmeldung und standortübergreifende Auswertung der Einsatzbereitschaft sind die Hauptgründe für die Anschaffung dieses Programms.

„Ziel unserer, auf zwei Jahre befristeten Anschaffung dieses Systems, ist es, unseren Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss eine für alle einheitliche, moderne und zeitgemäße Planungshilfe zur Verfügung zu stellen. Die Teilnahme an diesem System ist freiwillig; selbst wenn nur die Hälfte der Feuerwehrangehörigen dies nutzen, haben wir für unsere Verfügbarkeitsangaben verlässlichere Daten als es heute der Fall ist.“, so Meuter.

In den nächsten Tagen beginnen die Multiplikatoren- und Administratorenschulungen in den Feuerwehren.

Dienstag, 06 Februar 2018 08:56

Brandstifter in der Feuerwehr - und nun?

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Täuscht der Eindruck oder ist der Anteil der Brandstifter unter Feuerwehrangehörigen wirklich höher als im gesellschaftlichen Durchschnitt?

Diese Frage beschäftigt im Moment auch die Menschen im Rhein-Kreis Neuss. Wir sind geschockt und fassungslos, dass Angehörige einer Feuerwehr als Brandstifter überführt wurden.

„Es ist der erste Fall seit sehr langer Zeit, in der Feuerwehrleute im Kreisgebiet zu Brandstiftern wurden“, sagte der Leiter der Ermittlungskommission „Furth“ Dirk Gütte in der gestrigen Pressekonferenz. „Es ist uns wichtig klarzustellen, dass die Feuerwehr ganz tolle Arbeit leistet und ihr Ansehen von solchen Taten nicht beschmutzt wird.“

Eine sehr wichtige Feststellung. Für die Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Kreis Neuss, aber auch für die Angehörigen unserer Feuerwehren!

Denn trotz dieser Schlagzeilen von brandstiftenden Feuerwehrangehörigen darf nicht eine ganze Gruppe mit ca. 200 Berufsfeuerwehrangehörigen oder die ca. 1.800 ehrenamtlichen Angehörigen in den Freiwilligen Feuerwehren mit ihren ca. 1.000 Mitgliedern der Jugend- und Ehrenabteilungen und damit der 8 Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss unter Generalverdacht gestellt werden!

Solche Nachrichten sind ein Schlag ins Gesicht für jeden, der sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl einbringt. Der seine Freizeit für Ausbildung, Übung und Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Kreis Neuss einsetzt. Über viele Jahre, Jahrzehnte und ein ganzes Leben lang.

Kameradinnen und Kameraden, die sich nun fragen, wie trete ich in meiner Feuerwehruniform, die ich bis gestern noch mit Stolz getragen habe, der Bevölkerung entgegen. Wie wehre ich mich gegen pauschalisierende Kommentare, die generell Angehörige der Feuerwehr mit Brandstiftern gleichsetzen? Wie motiviere ich wieder die Kolleginnen und Kollegen aus den eigenen Reihen des Löschzuges, die zutiefst verunsichert sind?

Feuerwehrangehörige sollen Leben retten und Brände löschen. Tatsächlich hört man immer wieder von Brandstiftern, die eigentlich das Feuer bekämpfen wollen und schließlich selbst zum zündelnden Täter werden.

Der Brandexperte, Kriminologe und Fachautor Frank Dieter Stolt hat nach seiner jahrelangen umfassenden wissenschaftlichen Forschungsarbeit aber eine Antwort: "Tatsächlich gibt es unter Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehren Brandstifter", so der Experte. "Genauso wie es Todesengel unter Krankenschwestern, Bankräuber, Dealer und Mörder unter Polizisten und Kinderschänder unter Geistlichen gibt, kann es auch Brandstifter in den Reihen der Feuerwehren geben", betont Stolt. Es sei jedoch eine Verzerrung der Realität, dass besonders viele Feuerwehrmänner auch Brandstifter seien, so der Experte weiter. Auf rund 1,3 Millionen freiwillige Feuerwehrmännern und -frauen in Deutschland kommen jährlich ungefähr 40 Brandstifter bei der Feuerwehr.

Feuerwehrangehörige neigen zahlenmäßig eindeutig seltener zur Brandstiftung als andere Menschen. Dennoch schockiert uns die Nachricht von Brandstiftern bei der freiwilligen Feuerwehr. Menschen, die im Brandeinsatz das Leid des Anderen gesehen haben und trotzdem selbst zum Brandstifter und Verursacher dieses Leids geworden sind. Unbegreiflich und es wirft einen großen Schatten auf die gesamten Leistungen der Feuerwehren.

Von den derzeit circa 1,3 Millionen Frauen und Männern, die als Mitglieder in freiwilligen Feuerwehren in ganz Deutschland rund um die Uhr Dienst tun, wurden in den vergangenen sechs Jahrzehnten rund 3000 als Brandstifter gerichtlich verurteilt. "Der Anteil von Brandstiftern bei den Feuerwehren liegt also auch bei den absoluten Zahlen klar im Promille-Bereich und ist damit eindeutig kleiner als die Zahl der Brandstifter in der übrigen Bevölkerung", klärt Stolt auf.

Fakten, die für unsere Feuerwehrfrauen und -männer im Rhein-Kreis Neuss nur ein schwacher Trost sind, aber einer Pauschalisierung und eines Generalverdachts entgegen wirken müssen!

Der Schock über Brandstifter in unseren Reihen sitzt tief und wir können von Glück reden, dass bei diesen Taten kein Mensch zu Schaden gekommen ist. Der Vertrauensverlust, den jeder brandstiftende Feuerwehrmann unseren Feuerwehren bringt, ist enorm und nicht in Worte zu fassen. Die Sensibilität und Aufklärung von Ausbildern und Vorgesetzten ist in diesem Zusammenhang gefragter denn je. Das Auffangen der unter Schock stehenden direkten Kameradinnen und Kameraden steht an oberster Stelle.

Das wahre "Heldentum" besteht in der täglichen Bereitschaft zu diesem Ehrenamt, und der Further Fall darf nicht zu einem Generalverdacht gegen alle Feuerwehrangehörigen im Rhein-Kreis Neuss führen.

Wir stehen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Kreis Neuss. Wir sind ein Schnitt der Gesellschaft. Wir hatten Brandstifter unter uns. Aber wir sind der Teil der Gesellschaft, die für die Hilfe des Nächsten einsteht.

Dies gilt es nicht zu vergessen.

 

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Tausende von Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräften sorgen tagtäglich für Sicherheit, Schutz und professionelle Hilfe in unserem Land. Leider kommt es aber immer wieder zu Angriffen auf Einsatzkräfte, ob bei Großereignissen oder im alltäglichen Dienst. Einsatzkräfte werden bedroht, bespuckt, getreten und geschlagen. Dies haben die letzten Wochen leider wieder gezeigt.

Angriffe auf Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte sind Angriffe auf unsere Gesellschaft, unseren Rechtsstaat und auf unsere Werte. Das können wir nicht akzeptieren. Wir sind solidarisch mit unseren Einsatzkräften und dies haben auch unsere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister mit dem Landrat des Rhein-Kreis Neuss in ihrer Videobotschaft auf unserer Facebookseite gezeigt.

Die  Landesregierungen haben sich für einen verbesserten Schutz in Deutschland stark gemacht. Die Initiative wurde im April 2017 bundesweit im Strafgesetzbuch umgesetzt. Mit dem neuen Gesetz machen wir den Unwert solcher Taten deutlich und schützen die Frauen und Männer noch ganzheitlicher, die sich tagtäglich für unser Wohl einsetzen.

Die „Schutzschleife“ des Landes Hessen ist ein Symbol für die Verbundenheit mit allen Einsatzkräften. In den Farben Blau, Rot und Weiß gehalten, steht sie für die Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte. Schutzschleifenträger zeigen ihre Solidarität und Wertschätzung für die Frauen und Männer, die tagtäglich mit ihrer Arbeit und oft auch mit ihrem Leben für uns einstehen.

Helfen Sie mit dies zu verbreiten! Für mehr #respekt und #solidarität gegenüber unseren Einsatzkräften!

Sie möchten die Schutzschleife digital nutzen, beispielsweise als "Profilbild? Hier stellen wir Ihnen die Schutzschleife als Bilddatei zum Download zur Verfügung.

Möchten auch Sie Schutzschleife in Form einer Anstecknadel oder eines (Auto-)Aufklebers bestellen? Dann wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Nicht nur bei der Brandbekämpfung ist der Atemschutz ein wesentlicher Bestandteil des Eigenschutzes geworden. Auch in der Abwehr von Atomaren-, Chemischen und Biologischen Gefahren spielt die Nutzung von Atemschutzgeräten eine wesentliche Rolle – sie dienen dem Schutz unserer Feuerwehrangehörigen.

Die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger ist Aufgabe des Rhein-Kreis Neuss. Da der Kreis jedoch nicht über ein Ausbildungszentrum verfügt, wird dieser Lehrgang federführend durch die Feuerwehr Neuss durchgeführt.

Michael Both, Lehrgangsleiter und Mitglied der Feuerwehr Neuss, freut sich nach insgesamt 46 Unterrichtsstunden über die neue Atemschutzgeräteträger für unsere Feuerwehren. „Wir sind mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestartet. Nach Einsatzübungen, Übung auf der Belastungsstrecke, Prüfungen in schriftlicher, praktischer und mündlicher Form und dem abschließenden Besuch der Realbrandausbildung im Trainings- und Kompetenzzentrum für Brandbekämpfung und technische Rettung in Brüggen, freuen wir uns mit den 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die wir nach dem erfolgreich absolvierten Lehrgang verabschieden konnten.“

Als Atemschutzgeräteträger bezeichnet man Personen, die in der Lage sind sowohl medizinisch als auch ausbildungsmäßig ein Atemschutzgerät zu tragen. Aus medizinischer Sicht muss ein Atemschutzgeräteträger vor allem eine gute Lungenfunktion haben. Er darf aber auch nicht an Raumangst leiden und muss auch unter Stress besonnen handeln können. Ziel der Atemschutz-Ausbildung ist die Befähigung zum Handhaben und Tragen von Atemschutzgeräten im Feuerwehrdienst unter erschwerten Einsatzbedingungen.

 

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Polizei und Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz für jeden von uns - und doch werden sie mitunter an ihrer Arbeit gehindert, beleidigt oder angegriffen. Mit der Kampagne "Stark für Dich. Stark für Deutschland" möchte das Bundesministerium des Innern das gesellschaftliche Klima gegenüber uniformierten Polizei- und Rettungskräften verbessern.

Es ist ein Paradox. Allgemein werden Polizei- und Rettungskräfte hoch angesehen, und die meisten Bürgerinnen und Bürger vertrauen ihnen. Für viele ist es ein Kindheitstraum, bei der Polizei oder der Feuerwehr zu arbeiten. Und trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Teile der Bevölkerung den Polizei-und Rettungskräften im Alltag keinen Respekt entgegenbringen, sie an ihrer Arbeit hindern oder sogar Gewalt gegen sie anwenden. Für den Rettungsdienst, die Feuerwehr aber auch die Polizei gehören Pöbeleien, Beschimpfungen aber auch Bedrohungen und körperliche Übergriffe mittlerweile zum Berufsalltag.

„Durch die Kampagne wird sofort sichtbar, mit wie viel Passion die Polizei und Rettungskräfte ihren Beruf ausüben und welche Anstrengungen die Einsatzkräfte tagtäglich auf sich nehmen, um uns zu schützen.“, freut sich Stefan Meuter, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss. „Aufbauend auf im letzten Jahr gestartete Image- und Werbekampagne des Landes „Für mich – für alle“ ist diese Bundes-Kampagne ein wichtiger Baustein, um in unser Bevölkerung das Bewusstsein für einen respektvollen Umgang zu schaffen und zu erklären, wofür wir da sind und was wir machen. So sei auch beispielhaft genannt, dass Modernisierungen und Fahrzeuganschaffungen für unsere Hilfskräfte kein neues Spielzeug für uns sind, sondern eine Anschaffung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, die von uns nur bedient werden. Die Einstellung alleine zu dieser Thematik ist für mich auch eine Form des Respekts vor unserer Arbeit.“

Unsere Polizei- und Rettungskräfte stehen mit ihrem Handeln dafür ein, dass dieses Vertrauen berechtigt ist. Sie handeln verlässlich und rechtsstaatlich und verdienen dafür Vertrauen. Im Sinne des Grundgesetzes sorgen sie zum Schutz der Würde des Menschen, seiner Freiheit und Unversehrtheit für Sicherheit und Ordnung.

Sie helfen, sie schlichten und sie schützen uns. Dabei ist es ihnen egal, wer man ist, woher man kommt oder was man denkt. Das macht ihre Aufgabe so wichtig und wertvoll für die Gesellschaft.

Mit der Kampagne für uniformierte Polizei- und Rettungskräfte möchte das Bundesministerium des Innern den Respekt gegenüber denen stärken, die tagtäglich ihren Kopf für uns hinhalten. Die Umsetzung der Kampagne erfolgt zielgruppengerecht durch emotionale TV-Spots, aber auch durch Online-Maßnahmen sowie durch die Platzierung von packenden Motiven in ausgewählten Städten.

 

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Sehr geehrte Kameradinnen / Kameraden,

Es ist wieder soweit. Die nächste Zusammenkunft der Angehörigen der Ehrenabteilung sowie den Ehefrauen der im Verband der Feuerwehren Rhein-Kreis Neuss e.V. zusammengeschlossenen Feuerwehren wird am

                                                         23. September 2017 um 15.00 Uhr

in Dormagen-Stürzelberg (Schützenhalle) an der Schulstrasse stattfinden.

Die Teilnehmer werden mit Musik und Darbietungen unterhalten, ebenfalls werden sie Zeit finden, miteinander

Erinnerungen auszutauschen.

Zu dieser Veranstaltung laden wir recht herzlich ein.

Der Vorstand

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Obwohl jeder zu wissen scheint, wie gegrillt wird, gibt es jedes Jahr mehr als 4.000 (!) Grillunfälle. Auch Folgebrände sind keine Seltenheit. Häufig sind Brandbeschleuniger wie Spiritus oder nicht abgelöschte Grillkohle die Ursache.

Je mehr Menschen sich aktiv an der Aufklärungsarbeit beteiligen, umso weniger Grillunfälle wird es geben. Daher bitte weitersagen!

Spiritus wird häufig in Tankstellen und Geschäften direkt neben sicheren Grillanzündern zum Verkauf angeboten. Meist ist der Spiritus leider billiger. Jeder ist aufgerufen, in seinem Umfeld vor dieser so häufig unterschätzen Gefahr zu warnen, denn Grillunfälle sind zu 100% vermeidbar!

Prof. Dr. med. Henrik Menke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e. V., warnt vor Grillunfällen durch den Einsatz von Brandbeschleunigern wie Spiritus, Benzin, Terpentin oder Petroleum: „Kaum jemand weiß, dass diese Grillunfälle jedes Jahr bei ca. 400 Betroffenen schwerste, schmerzhafte Brandverletzungen und traumatische Erfahrungen hinterlassen. Kinder sind aufgrund ihrer Körpergröße besonders gefährdet. 50 % und mehr verbrannte Körperoberfläche sind keine Seltenheit.“

Wir geben Tipps zum sicheren Grillen:

Grill kippsicher und windgeschützt aufstellen

Niemals flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin verwenden – weder zum Anzünden noch zum Nachschütten – Explosionsgefahr!

Feste, geprüfte Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden

  • Grill stets beaufsichtigen
  • Kinder nicht in die Nähe des Grills lassen – Sicherheitsabstand von 2 bis 3 Metern!
  • Grill nicht von Kindern bedienen oder anzünden lassen
  • Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grillfeuers bereithalten
  • Brennendes Fett niemals mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen
  • Nach dem Grillen das Grillgerät weiter beaufsichtigen, bis die Glut vollständig auskühlt ist
  • Nicht in geschlossenen Räumen grillen und den Grill niemals zum Auskühlen ins Haus stellen – Vergiftungsgefahr!
  • Gasgrills mit doppeltem Druckregler und Schlauchbruchsicherung betreiben, um Stichflammen zu vermeiden!

Weitere Informationen im Erklärfilm https://www.youtube.com/watch?v=M-A3oIaeC_g und unter www.paulinchen.de !

Bildmaterial: http://www.bfb-cipi.ch/ Beratungsstelle für Brandverhütung

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